{"id"=>1041, "cms_uuid"=>nil, "year"=>2021, "ads_co_contact_title_1"=>nil, "ads_contact_address"=>nil, "ads_contact_company"=>nil, "ads_contact_email"=>nil, "ads_contact_firstname"=>nil, "ads_contact_lastname"=>nil, "ads_contact_street"=>nil, "artist_additional_info"=>nil, "concert_time"=>"2021-09-23T20:30:00.000Z", "web_infos"=>"<p>„Ein aufheiterndes, sinnliches, spielerisches Werk“: Begeistert berichtete die New York Times im Herbst 2013 über die Uraufführung von Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“ im angesagten New Yorker „Poisson Rouge“. Der Nachteil des Stücks, so die Zeitung, sei bloß, dass wohl kein anderes Ensemble den immensen Anforderungen der Partitur jemals gewachsen sein werde als das Vokaloktett Roomful of Teeth – jene Ausnahmeformation, der die Komponistin selbst als Sängerin angehört und für die sie die viersätzige Suite konzipiert hatte. Witzig greift „Partita“ nicht nur die Charakteristika barocker Tanzsätze auf. 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Der einzige Nachteil des Stück, so schrieb der bekannte Times-Kritiker Anthony Tommasini in seiner Rezension, liege darin, dass wohl kein anderes Ensemble den Anforderungen der Partitur jemals gewachsen sein werde als das Vokaloktett Roomful of Teeth – jene Ausnahmeformation mit dem selbstironischen Namen, der die Komponistin selbst als Sängerin angehört und für die sie die viersätzige Suite konzipiert hatte.</p>\n<p>Witzig greift „Partita“ nicht nur die Charakteristika barocker Tanzsätze auf. Das Werk zieht auch eine Summe all der anspruchsvollen Vokaltechniken aus aller Welt, die Roomful of Teeth seit seiner Gründung im Jahr 2009 planmäßig erkundet und auf unvergleichlich kreative Weise kombiniert. Obertongesang aus Tuva, Jodeln und „Belting“, dazu koreanische, georgische, indische, persische Traditionen und natürlich die perfekte Intonation eines in der europäischen A-cappella-Ästhetik ausgebildeten Ensembles: Die acht Sängerinnen und Sänger aus dem US-Bundessstaat Massachusetts haben schlichtweg alles drauf, was man mit der Stimme überhaupt anfangen kann. Auch die zweite Konzerthälfte bringt eine mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Komposition: Auf sehr berührende Weise denkt „The little Matchgirl Passion“ von David Lang, 2008 ausgezeichnet, Andersens Märchen vom „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ mit Bachs Matthäus-Passion zusammen und kombiniert beide mit einer Reihe weiterer assoziativer Textzitate. Für Roomful of Teeth hat der New Yorker Kultkomponist das für Kammerchor und vier Solosänger vorgesehene Werk neu arrangiert.</p>\n<p><em>Eine Kooperation mit der chor.com</em></p>", "show_press_release"=>true, "web_image_description"=>"Roomful of Teeth, Foto: Bonica Ayala", "pdf_file_file_name"=>nil, "pdf_file_content_type"=>nil, "pdf_file_file_size"=>nil, "pdf_file_updated_at"=>nil, "title"=>"A cappella wie noch nie", "web_sound_sample_url"=>nil, "pdf_file_url"=>nil, "web_highlight_image_url"=>nil, "web_image_url"=>"https://events.musiktage.de//attachments/web_images/1041/original/150408-roomful-teeth-Bonica_Ayala-0913-e8bfdfe5c72d40d601e029becc1c040e.jpg", "web_highlight_image_thumb_url"=>nil, "web_image_thumb_url"=>"https://events.musiktage.de//attachments/web_images/1041/thumb/150408-roomful-teeth-Bonica_Ayala-0913-e8bfdfe5c72d40d601e029becc1c040e.jpg", "web_highlight_image_cropped_url"=>nil, "web_image_cropped_url"=>nil, "web_image_cropped_square_url"=>"https://events.musiktage.de//attachments/web_image_cropped_squares/1041/original/concert_square20210706-30093-7ufcgh-6601f645758e6aa57258bbee9adb019c.jpg", "reservix_seating_plan_url"=>nil, "min_price"=>"21.0", "max_price"=>"28.0", "program"=>{"id"=>702, "cms_uuid"=>nil, "title"=>"A cappella wie noch nie", "add_info"=>"Das Konzert in Hannover ist in Kooperation mit dem Sprengel Museum.\nDas Konzert in Osnabrück ist in Kooperation mit dem Morgenland Musikfestival.", "descr"=>"Roomful of Teeth", "web_text"=>nil, "poster_subtitle"=>nil, "display_select"=>nil, "serial_title"=>nil, "year"=>2021, "created_at"=>"2020-02-25T15:02:15.281Z", "updated_at"=>"2020-03-19T11:46:21.296Z", "timestamp"=>nil, "work_info"=>"Das Kultensemble aus den USA mit Werken von Caroline Shaw und David Lang", "infos"=>[]}, "venue"=>{"id"=>432, "name"=>"Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis", "address_street_nr"=>"Rote Reihe 5", "address_zip"=>"30169", "wc_description"=>"Die barocke Neustädter Hof- und Stadtkirche ist eine Kirche der frühen Aufklärung. 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Gründer und künstlerischer Leiter Brad Wells hat eine Gruppe der vielseitigsten klassisch ausgebildeten Sänger aus den ganzen Vereinigten Staaten ausgewählt, deren Stimmen einen Fünf-Oktaven-Bereich von den Erdboden erschütternden Tiefen bis hin zu Hundepfeifen ähnlichen Höhen abdecken. Durch ein tiefgehendes Studium bei Meistern der Gesangstraditionen auf der ganzen Welt erweitert Roomful of Teeth kontinuierlich seinen Umfang an Gesangstechniken und lässt durch kontinuierliche Kompositionsaufträge nicht nur neue Musik, sondern ein völlig neues Repertoire entstehen. <br>\nRoomful of Teeth wurden 2009 gegründet und treffen sich einmal im Jahr im Massachusetts Museum für Zeitgenössische Kunst (MASS MoCA) in North Adams, Massachusetts. Während ihres Aufenthalts arbeiten die Mitglieder intensiv mit Meistersängern und Lehr-Experten in einem breiten Spektrum von Gesangsstilen von Katajjaq (Kehlengesang der Inuit) bis zu koreanischen P’ansori, georgischer Volksmusik, Sardischem Cantu a Tenore, hindustanischem und persischem klassischen Gesang und sogar Death Metal-Schreien. Sie werden jeden Sommer von einer ausgewählten Gruppe von Komponisten begleitet, die experimentieren und sich mit den einzigartigen und umfassenden Fähigkeiten der Gruppe vertraut machen. <br>\nDurch diesen Prozess ist es Roomful of Teeth gelungen, mit einer auffallend breiten Palette von Komponisten zu arbeiten und dabei ein bedeutendes und ständig wachsendes Repertoire zu schaffen. Zu den jüngsten Auftragsarbeiten zählen Werke von William Brittelle, Missy Mazzoli, Terry Riley, Julia Wolfe, Toby Twining, Ted Hearne, David Lang, Michael Gordon, Eve Beglarian, Caleb Burhans, Ambrose Akinmusire, Michael Harrison, Nathalie Joachim und Sam Amidon. Das Ensemble hat eine besondere Beziehung zu der Komponistin Caroline Shaw, die eines der acht Gründungsmitglieder von Roomful of Teeth ist. <br>\nInspiration fand sie in der umfangreichen Sammlung von Gemälden und Wandzeichnungen von Sol Lewitt im MASS MoCA, was zu ihrem bahnbrechenden Werk Partita für 8 Stimmen führte. Dieses Stück wurde 2013 mit dem Pulitzer-Preis für Musik ausgezeichnet und wird weiterhin regelmäßig von dem Ensemble aufgeführt. <br>\nRoomful of Teeth unterhält nach wie vor eine rege Tournee-Tätigkeit durch Nordamerika, Europa, Asien und Australien. Zu den jüngsten Auftritten zählen Gastspiele in der Carnegie Hall, dem Lincoln Center, dem Kennedy Center, der Walt Disney Concert Hall, dem King’s Place in London, dem Barbican und vielen anderen. Die Gruppe arbeitet auch mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, darunter das International Contemporary Ensemble (ICE), das Dover Quartet, das Dublin Guitar Quartet, Jeffrey Ziegler, Fred Hersch, Tigran Hamasyan, Merrill Garbus (tUnE-yArDs), Glenn Kotche (Wilco), Bryce Dessner (The National) und Nick Zammuto (The Books). <br>\nDie Gruppe hat Luciano Berios Sinfonia und andere bedeutende Werke mit Orchestern wie dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Seattle Symphony, Cincinnati Symphony Orchestra und BBC Symphony aufgeführt. Sie haben bereits mit dem visionären Opernregisseur Peter Sellars in einer Produktion von Claude Viviers surrealistischer Kammeroper Kopernikus zusammengearbeitet und mit Bryce Dessner in einer Produktion mit dem Titel Triptychon, die den Fotografen Robert Mapplethorpe feiert. <br>\nDurch ihre jahrzehntelange enge Beziehung zu New Amsterdam Records haben Roomful of Teeth eine bedeutende Diskographie auf die Beine gestellt. Ihr gleichnamiges erstes Album, das 2012 veröffentlicht wurde, wurde mit einem Grammy Award für die beste Kammermusik-Aufführung ausgezeichnet. Ihr zweites Album Render (2015) wurde ebenfalls für einen Grammy Award in derselben Kategorie nominiert. Das Album The Colorado (2016) – der Soundtrack zu einer revolutionären Form des Dokumentarfilms, die sowohl erzählt als auch gesungen wird – wurde für seinen „didaktischen Antrieb und seine meditative Ehrfurcht“ (The New York Times) durch seine Auseinandersetzung mit der Geschichte und Zukunft der Colorado River gelobt. Und die Teilnahme der Gruppe am Album Sing Me Home von Yo-Yo Ma's Silkroad Ensemble verhalf der Aufnahme zum Gewinn des Grammy 2016 für das beste Weltmusikalbum. <br>\nRoomful of Teeth erhielten umfangreiche Medienberichterstattung, darunter ein Auftritt bei den Tiny Desk Concerts von NPR, ein abendfüllendes Profilfeature in The New Yorker von Burkhard Bilger und Dutzende von Interviews. Einige ihrer Aufnahmen wurden im Fernsehen und im Film gezeigt, darunter Netflix’s Dark and Homecoming: A Film by Beyoncé. <br>\n <br>\nDie Mitglieder von Roomful of Teeth leben in den USA, von San Francisco über San Antonio bis New York. 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A cappella wie noch nie

Das Kultensemble aus den USA mit Werken von Caroline Shaw und David Lang

Roomful of Teeth

Do 23.09.2021
22.30 Uhr

Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis
Hannover

€ 21 - 28

„Ein aufheiterndes, sinnliches, spielerisches Werk“: Begeistert berichtete die New York Times im Herbst 2013 über die Uraufführung von Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“ im angesagten New Yorker „Poisson Rouge“. Der Nachteil des Stücks, so die Zeitung, sei bloß, dass wohl kein anderes Ensemble den immensen Anforderungen der Partitur jemals gewachsen sein werde als das Vokaloktett Roomful of Teeth – jene Ausnahmeformation, der die Komponistin selbst als Sängerin angehört und für die sie die viersätzige Suite konzipiert hatte. Witzig greift „Partita“ nicht nur die Charakteristika barocker Tanzsätze auf. Die vokale Tour de force zieht auch eine Summe jener anspruchsvollen Gesangstechniken aus aller Welt, die Roomful of Teeth seit seiner Gründung im Jahr 2009 planmäßig erkundet und auf unvergleichlich kreative Weise miteinander kombiniert. Obertongesang aus Tuva, Jodeln und Belting, dazu koreanische, georgische, indische, persische Traditionen und natürlich die perfekte Intonation eines in der europäischen A-cappella-Ästhetik ausgebildeten Ensembles: Die acht Sängerinnen und Sänger aus dem US-Bundesstaat Massachusetts haben schlichtweg alles drauf, was man mit der Stimme überhaupt anfangen kann.

Auch die zweite Konzerthälfte bringt eine mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Komposition. Auf sehr berührende Weise denkt „The Little Match Girl Passion“ von David Lang Hans Christian Andersens Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern mit Bachs Matthäus-Passion zusammen – und kombiniert beide mit einer Reihe assoziativer Textzitate.

In Zusammenarbeit mit: Sparkasse Hannover und Neustädter Hof- und Stadtkirche

Veranstaltungsort

Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis

Rote Reihe 5

30169 Hannover

Die barocke Neustädter Hof- und Stadtkirche ist eine Kirche der frühen Aufklärung. Ihre Gründung im Jahr 1670 ist eng mit der Entfaltung des welfischen Herzogshofes in Hannover verknüpft. Wer in die Kirche eintritt, wird eingenommen vom hereinflutenden Licht, dem Symbol und Prinzip der Aufklärung. Für uns ist es ein Ausdruck des Vertrauens, dass das Rätsel der menschlichen Existenz durch das Licht des Glaubens erhellt wird und das unruhige Herz zur Ruhe findet. Die Kirche beherbergt das Grab des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716), der als Bibliothekar, Jurist, Erfinder und Historiograph am welfischen Hof wirkte.

http://hofundstadtkirche.de/

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