vivam. steht für:

 

VERMITTELN

Die Niedersächsischen Musiktage stellen Unterrichtsmaterial zum Festivalthema zusammen, laden Schulklassen in die Konzerte ein und bereiten in einem Schulbesuch auf das Programm vor.

 

INSPIRIEREN

Im Gespräch und Kontakt mit unseren Musikern und Musikerinnen erfahren Kinder und Jugendliche mehr über das Künstlerleben, Instrumente, Interpretationen und lassen sich für ihr eigenes Musizieren motivieren – in der Klasse im Unterricht oder bei einem Probenbesuch.

 

VERBINDEN

„Musik verbindet“ bei musikalischen und kulturellen Begegnungen oder gemeinsamen Musizieren – im Austausch mit anderen Jugendlichen über Ländergrenzen hinweg oder in direkter Umgebung mit den Nachbarn.

 

AKTIVIEREN

Die eigene Kreativität und Musikalität von Kindern und Jugendlichen wird in spezifischen Projekten und Workshops angeregt. Präsentiert werden die Ergebnisse im Rahmen ausgewählter Musiktage-Konzerte.

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…Sie möchten vivam mit Ihrer Schulklasse erleben?

Egal ob Musiktage im Unterricht, Probenbesuch, Künstlergespräch oder aktives Gestalten – über die Möglichkeiten in Ihrer Nähe informiert Sie gern: Sonja Catalano.

Projektübersicht 2019

Maximal minimal, Papenburg

Laienensembles aus der Region Papenburg und ausgewählte Formationen von Studierenden aus Münster und dem niederländischen Grenzgebiet nehmen die Alte Kesselschmiede in Beschlag. Der junge Dirigent Gregor A. Mayrhofer, derzeit Stipendiat der Berliner Philharmoniker, leitet die Einstudierung jenes Meisterwerks, das als erste große Tat der Minimal Music gilt. „In C“ transportiere eine bestimmte „Vorstellung vom Leben, vom gemeinsamen Musikmachen und von Gemeinschaft: Es ist so einfach und doch so tiefgründig, es klingt immer richtig und doch jedes Mal anders“, hat David Harrington vom legendären Kronos Quartet einmal gesagt. Ohne feste rhythmische Koordination durchlaufen die Musizierenden 53 nummerierte Phrasen, wobei ein steter Puls und der Ton C als tonales Zentrum für emotionalen Halt und Stabilität sorgen – das künstlerische Gelingen hängt von der gruppendynamischen Offenheit der Beteiligten ab. Das Projekt eröffnet nicht nur die Chance zur Verständigung zwischen den sehr diversen Milieus, es verspricht auch fürs Publikum zum hypnotischen Erlebnis zu werden. Nach individuellen Probenphasen treffen die verschiedenen Formationen Ende August erstmals für eine gemeinsame Probe mit dem künstlerischen Leiter aufeinander. Begleitet wird das Projekt von einer Jugendredaktion.

 

Aufruhr im Salon, Workshop Janoska Ensemble in Lingen

Am 4.9. tritt das Janoska Ensemble in Lingen in dem Konzert „Aufruhr im Salon“ auf. Die drei in Bratislava geborenen Janoska-Brüder und ihr Schwager bündeln seit 2013 ihre musikalischen Energien in verwandtschaftlicher Quartettbesetzung, in ihren Konzerten vermitteln sie eine mitreißende Verbindung von Klassik, Jazz und Pop. Ihr klassisches Rüstzeug hatten sie ebenso seit frühester Kindheit erlernt wie auch die Kunst des Improvisierens. Nachdem Schülerinnen und Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen das Konzert der vier großartigen Musiker erlebt haben, darf sich die Bigband der Schule am nächsten Tag auf einen exklusiven Workshop freuen, in dem das Thema Improvisation im Mittelpunkt stehen wird.

 

Dark Room – Blindflug ins All, Schulbesuch Orchester im Treppenhaus in Celle

Das Orchester im Treppenhaus (OiT) aus Hannover hat mit seinen außergewöhnlichen Konzertformaten mittlerweile Kultstatus erlangt, in Celle ist ihr neuestes Projekt „Dark Room – Blindflug ins All“ zu erleben. Schülerinnen und Schüler des Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasiums Celle dürfen sich über einen Besuch von Musikerinnen und Musikern des OiT freuen. Als Vorbereitung auf das Konzerterlebnis am Abend liegt der Fokus des Schulbesuchs auf der Vermittlung der im Konzert zu hörenden Werke, des Textes bzw. des geschichtlichen Hintergrundes und der musikalischen Mittel, also „Wie klingt das Weltall, wo doch eigentlich kein Klang ist“.

 

Der blaue Eumel

Der Blaue Eumel – mobile Kunst e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, anspruchsvolle Kunst direkt zu den Menschen zu bringen. Auf und vor einem THW-blauen Mercedes-LKW, auf den ein Flügel montiert ist, lässt die 11-köpfige Gruppe junger Musiker und Schauspieler innerhalb weniger Minuten ein Mehrspartenhaus en miniature entstehen. Die kulturelle „schnelle Eingreiftruppe“ wird dort aktiv, wo Kunst nicht so leicht erreichbar ist.

Die Musikerinnen und Musiker des Blauen Eumel überraschen Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Salzgitter Fredenberg und des Gymnasiums Bersenbrück in ihrem Schulalltag mit einer waschechten musikalischen Intervention – mitten in der großen Pause fährt der Blaue Eumel auf den Schulhof. Was dann passiert ist noch streng geheim.

Weitere Informationen

 

Gratwanderung hoch 24, Intensiv-Workshop-Wochenende zu Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen

Der Weltklasse-Pianist Igor Levit wagt sich bei den Musiktagen am 22.9. in Osnabrück an einen wahren Kraftakt: In einem nur durch eine längere Pause unterbrochenen Konzert mit einer Dauer von drei Stunden spielt Levit alle 24 Präludien und Fugen von Dmitri Schostakowitsch. Schülerinnen und Schüler der Fachgruppe Klavier und der Fachgruppe Kunst sowie Studierende der Hochschule beschäftigen sich im Vorfeld des Konzertes ein Wochenende lang mit diesem Mammutwerk. Nach einer Einführung in die Musik durch Theaterpädagogen des Theaters Osnabrück und Sonja Catalano, Musikvermittlerin der Niedersächsischen Musiktage, erfolgt am nächsten Tag eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Musik in den Werkstätten der Musik- und Kunstschule Osnabrück. Die entstandenen Werke werden am Konzerttag im Foyer des Theaters ausgestellt. Außerdem werden die jungen Künstlerinnen und Künstler Gelegenheit haben, sich mit Igor Levit über ihre Erfahrungen auszutauschen und selbstverständlich das Konzert besuchen – als echte Schostakowitsch-Profis.

Eine Kooperation mit der Theaterpädagogik des Theaters Osnabrück und mit der Musik- und Kunstschule Osnabrück

 

Heiliger Klabautermann! – Von Mutproben und kostbaren Schätzen, Konzert für Kinder ab sechs Jahren, Rehburg-Loccum

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Konzert für Kinder in dem das Thema Mut im Zentrum stehen wird. Die Musikerinnen und Musiker spielen und musizieren mitten unter den Kindern und binden sie aktiv ins Konzertgeschehen ein.

Hier gibt es weitere Informationen zum Konzert

 

Auch in diesem Jahr kooperieren wir wieder mit Rhapsody in school. Rhapsode Aaron Pilsan besucht beispielsweise das Atheaneum Stade und Julia Hagen wird eine Schule in Hamburg besuchen.