Frei oder nicht frei?
Klaus Maria Brandauer und das GrauSchumacher Piano Duo erkunden Mozarts Existenz als 'freier' Künstler. Mit ausgewählten Briefen, Ouvertüre aus »Die Zauberflöte«, Sonate D-Dur für zwei Klaviere u.a.
Seine Kindheit hat er in der Kutsche verbracht: Wolfgang Amadeus Mozart musste den Fürsten Europas vorspielen und sich am Gängelband des ehrgeizigen Vaters herumführen lassen. Nur zu verständlich, dass Freiheitsdrang und Aufbegehren eine große Rolle in seinem Leben gespielt haben: Mal war er auf der Suche nach Festanstellungen bei Kirche und gekrönten Häuptern, dann mit Nachdruck darauf bedacht, unabhängig zu (über-)leben und große Werke zu schaffen – so ist Mozart auch zum Inbegriff des freien Künstlers geworden.
Kaum jemand kennt seine Geschichte so gut wie Schauspiel-Legende Klaus Maria Brandauer. Eigens für die Musiktage hat er eine Auswahl von Mozarts erhellendsten, berührendsten und erstaunlichsten Briefen zusammengestellt. Begleitet wird sein eindringlicher Vortrag vom virtuosen GrauSchumacher Piano Duo, das nicht nur die Zauberflöten-Ouvertüre und die Sonate D-Dur für 2 Klaviere, sondern zahlreiche weitere Werke Mozarts zum Strahlen bringt, in denen das Genie seinen ganzen Freiheitsdrang in Töne setzte.
Konzertdaten
Mo. 10.09., 19:30 Uhr
Oldenburgisches Staatstheater, Großes Haus
Theaterwall 28
26122 Oldenburg
€ 10 – 30
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Veranstaltungsort
Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Großes Haus
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo-Ouvertüre für Klavier vierhändig
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre aus "Die Zauberflöte"
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate D-Dur für zwei Klaviere
