Kampf für die Freiheit
Beethoven, Napoleon und die französische Revolution: die Ouvertüre zu »Die Geschöpfe des Prometheus«, das Violinkonzert und die »Eroica«, mit La Chambre Philharmonique, Isabelle Faust, Emmanuel Krivine.
Natürlich war er Napoleon-Fan: Beethoven war jung, zornig und radikal, glaubte an die Freiheit der Menschen, an den Aufbruch aus den strengen Herrschaftssystemen seiner Zeit. In dem französischen Eroberer sah er eine Zeitlang einen großen Helden und widmete ihm seine alle konventionellen Vorgaben sprengende dritte Sinfonie. Die Enttäuschung aber folgte, wie so oft, auf dem Fuß – der Befreier erschien selbst als Tyrann.
Das französische Spitzenorchester La Chambre Philharmonique widmet Beethovens Revolutions-Phase bei den Musiktagen ein aufwühlendes Programm. Unter der Leitung von Emmanuel Krivine erwachen dabei nicht nur »Die Geschöpfe des Prometheus« und die »Eroica« zum umstürzlerisch-beschwingten Leben, sondern es wirft sich auch Isabelle Faust, ECHO-Klassik-Preisträgerin von 2010, in den Sturm und die Schönheiten von Beethovens großem Violinkonzert, mit dem er einmal mehr bewies, dass er in der Musikwelt nichts so fortführen wollte, wie es war.
Konzertdaten
Mi. 19.09., 20:00 Uhr
Gut Varrel
Varreler Feld
28816 Stuhr
€ 15 – 20
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Veranstaltungsort
Stuhr, Gut Varrel
Programm
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zum Ballett »Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur »Eroica« op. 55
