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HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle

Mit dem im Juli 2008 in Bad Grund eröffneten HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle wurde ein musealer Dreiklang aus neu errichtetem „Museum am Berg“, einem aus dem Fels gesprengten „Museum im Berg“ und 60 Millionen Jahre alter Tropfsteinhöhle geschaffen. Es ist für ein breites Publikum konzipiert und bietet die lebendige Auseinandersetzung mit der Erdgeschichte und Geologie sowie ein faszinierendes Highlight deutscher Höhlenarchäologie. Als ein neuer kulturtouristischer Höhepunkt in Niedersachsen ist das Museum daran beteiligt, das Reiseziel Harz durch ein besonders erlebnisorientiertes wie informatives Angebot attraktiver zu machen. Im „Museum im Berg“, einem neu in den Fels gesprengten, 160 Meter langen Hohlraum, wird die Geologie des Ibergs auf sinnliche Weise vermittelt. Der Iberg war einst ein Korallenriff, entstanden vor 385 Mio. Jahren in der Südsee. Erst die Kontinentalbewegungen brachten ihn auf die Nordhalbkugel. An diesen Museumsteil schließt sich die Iberger Tropfsteinhöhle an – faszinierendes Erdinneres, einst bedeutendes Eisenerzbergwerk und vielbesuchte Schauhöhle seit 1874. Man erlebt sie in einer Führung. Das „Museum am Berg“ ist einer Sternstunde der Wissenschaft gewidmet. Es zeigt die exklusiven archäologischen und molekularbiologischen Forschungsergebnisse aus der Lichtensteinhöhle. Diese Höhle, die in der Nähe von Osterode am Harz und etwa 15 Kilometer vom HöhlenErlebnisZentrum entfernt liegt, war vor fast 3000 Jahren, in der späten Bronzezeit, das Grab eines Familienclans. Sie ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Deshalb wurde sie für die Museumspräsentation 1:1 rekonstruiert und hängt nun – begehbar – im Museumsgebäude.

Adresse:

An der Tropfsteinhöhle 1 (B242)
37539 Bad Grund

Telefon: 05327/8298018
www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de

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