Die spätgotische Hallenkirche ist eine der größten und schönsten Kirchen der Region. 1470 wurde der Grundstein für den Chor der heutigen Kirche gelegt, der Kirchturm mit gedrehter Spitze ist ältestes Bauteil der Kirche und Wahrzeichen der Stadt. Innen fällt der Blick auf den um 1425 entstandenen Hochaltar im Chorraum, in dessen Zentrum die Krönung Marias zur Himmelskönigin durch Christus dargestellt ist – in einem Kreis von 18 musizierenden Engeln, ausgestattet mit typischen Instrumenten des Mittelalters. Auf der Orgelempore bietet sich ein prachtvoller Anblick: der barocke Prospekt der Orgel von 1721. Der Orgelbauer Johann Hinrich Gloger begann mit dem Bau dieses Werkes, das um 1734 durch seinen Sohn Johann Wilhelm vollendet wurde. In den nachfolgenden Jahrhunderten erlebte die Sixti-Orgel eine wechselvolle Geschichte. Die Sixti-Orgel besitzt heute 52 Register auf 3 Manualen. Die Kirchenmusik spielt an St. Sixti eine bedeutende Rolle.
Hagenstraße 18
37154 Northeim
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