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Cellikatessen
Musikalische Leckerbissen für zwei Celli und Klavier
»Eine Mischung aus Nonsens und Konsens, leider nicht sponsens, gepaart mit musikwissenschaftlichem Ambiente«, so beschreiben die Cellikatessen ihr Programm. Andreas Kowalewitz, Klavierpartner und Conferencier des Abends, ist so ausgefeilt komisch, dass man ihn in einem Atemzug mit dem legendären Viktor Borge und Loriots Auftritten bei den Berliner Philharmonikern nennen muss: Musikalischer Spaß der Extraklasse.
Drei Solisten, ein Gedanke: »Cellikatessen« sind eine einzigartige Erscheinung in der deutschen Musikszene. Mit Wolfram Geiss, Cornelius Schmaderer und Andreas Kowalewitz trafen drei Musiker aufeinander, für deren Besetzung es eigentlich keine Musik gibt. Würde einer Geige spielen, hätte man genug zu tun. Statt dessen zwei Celli und ein Klavier.
So machten sich die drei daran, die fehlende Literatur für ihr neues Ensemble selbst zu basteln: Dafür hielt die Musikgeschichte manchen Leckerbissen bereit. Zwischen Mozart und Monti, Chaplin und Wagner schufen sie ein Programm, das das Musiktage-Thema »Vorbilder und Nachklänge« geistreich interpetiert. Inzwischen genießt das Trio mit seinem sinnigerweise »Cellikatessen« genannten Programm Kultstatus, ihre Abende sind erstklassige Unterhaltung.
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