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Kammerphilhamonie Amadé
Leitung: Frieder Obstfeld
Gilles Apap, Violine
Menuhins »Geiger des 21. Jahrhunderts«
Im Mozart-Finale brechen alle Dämme: Gilles Apap, der Franzose aus Nordafrika, wird zum transsylvanischen Wundergeiger, er stattet der Western-Music einen Besuch ab, improvisiert, was die Geige her gibt und lässt Mozart in einem wunderbaren neuen Gewand erscheinen. Das ist es, was Mozart immer wollte: Unterhaltung auf einem überwältigenden Niveau. Als musikalische Überraschung außerdem Strawinskys Pulcinella-Suite und ihr bisher unbekanntes Vorbild: Wassenaers 2. Concerto Armonico.
Gilles Apaps Lehrer Yehudi Menuhin nannte ihn den »Geiger des 21. Jahrhunderts.« Er hatte Recht: Gilles Apap ist einer der wenigen Musiker, die überzeugend zwischen Klassik, Jazz, Gipsy-Music und rumänischer Folklore wandern, und damit ist er einer der besten Vertreter des »Crossover«. Der Geiger vereint Stile und Genres zu einem virtuosen Kunstwerk.
In der Kammerphilharmonie Amadé haben sich im Sommer 1997 hochqualifizierte junge Musikerinnen und Musiker aus Nordrhein-Westfalen und den Musikzentren Europas zusammengeschlossen. Unter der künstlerischen Leitung von Frieder Obstfeld arbeitet Amadé ausschließlich mit Solisten von herausragendem Renommee und vielversprechenden jungen Künstlern zusammen. Das Orchester veranstaltet sein eigenes Festival und bespielt eine eigene Abonnementsreihe in Münster und Soest. Auftritte in der Kölner Philharmonie, auf dem Schleswig-Holstein-Festival, in Wien, Salzburg und Prag unterstreichen die künstlerische Qualität der Kammerphilharmonie Amadé.
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