Die drei Brüder Erik, Ken und Mark Schumann musizieren seit Kindheitstagen miteinander: Zwei Violinen und ein Violoncello sind ihre Instrumente. So haben sie eine besonders enge Beziehung zueinander entwickelt. Wenn die Familienbande zusammen mit der estnischen Musikerin Liisa Randalu an der Bratsche als Schumann Quartett komplett ist, musizieren hier vier enge Freunde mit einer Intensität, der man sich nicht entziehen kann.
Die vier jungen Musiker des Schumann Quartetts sind seit 2013 unaufhaltsam dabei, die internationalen Konzertpodien zu erobern. Sie gewannen den renommierten Wettbewerb „Quatuor à Bordeaux“ und lieben das Unberechenbare einer Live-Situation. Denn sie haben einen traumwandlerisch-sicheren Status miteinander erreicht, der ihnen auch das Risiko erlaubt. Geiger Ken Schumann, der Mittlere der Schumann-Brüder, sagt dazu: „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt.”
Das Ensemble bringt ein Programm zu Gehör, in dem das Thema „Beziehungen“ facettenreich aufleuchtet: So erklingen beispielsweise Leoš Janáčeks Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“, aber auch vier Fugen von Wolfgang Amadeus Mozart, in denen er nach intensivem Studium Werke von Johann Sebastian Bach bearbeitete. Darüber hinaus stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Philip Glass, Anton Webern und George Gershwin auf dem Programm.
Um 17.45 – 18.30 Uhr findet eine Führung über den Nikolaihof statt. Kosten: 3€.
Um 18.30 Uhr moderiert Ulrike Brenning in der Kirche ein einführendes Gespräch mit den vier Musikern.


