Haus der Leidenschaften

Till Fellner (Klavier), Volker Gerling (Daumenkinografie), Dagmar Hoffmann-Axthelm (Vortrag), Julia Duda und Yassin Trabelsi (Sprecher)
Sa 24.09., 19.00 Uhr
Städtisches Museum Braunschweig
Steintorwall 14
38100 Braunschweig
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€ 17 – 22

Seine Fantasie C-Dur nannte Robert Schumann »wohl mein Passioniertestes, was ich je gemacht«. Bei kaum einem Musiker lagen Genie und Obsession so dicht beieinander wie bei ihm. Im Städtischen Museum Braunschweig ertönt Schumanns Musik, Dagmar Hoffmann-Axthelm geht der Frage nach den Leidenschaften aus Sicht der Psychoanalyse auf den Grund, Volker Gerling zeigt seine eindrucksvollen Personenporträts in Form von Daumenkinos – ein vielschichtiges Konzerterlebnis.

Das Städtische Museum Braunschweig gibt den Klängen Robert Schumanns ein Zuhause; für einen Abend wird es zum »Haus der Leidenschaften«. Schumann, der berühmte Komponist der Romantik, hat sich Zeit seines Lebens den Leidenschaften ausgesetzt, hat sie gleichermaßen geliebt und gehasst. Und er hat seinen Leidenschaften zauberhafte Musik abgerungen. In diesem Konzert trägt der renommierte Pianist Till Fellner die Humoreske B-Dur op. 20 und die Fantasie C-Dur op. 17 vor.

Drei weitere Beiträge nähern sich dem Thema der Leidenschaft auf sehr unterschiedliche Weise: eine klassische Ballade, ein Vortrag über die Psyche Robert Schumanns, gehalten von der Schumann-Expertin und Psychotherapeutin Dagmar Hoffmann-Axthelm, sowie die leidenschaftlich betriebene Suche nach Menschen und ihren Geschichten, die Volker Gerling auf spezielle Daumenkinos bannt.

Programminfomation als PDF

Programm

Robert Schumann: Humoreske B-Dur op. 20

Robert Schumann: Fantasie C-Dur op. 17

Dagmar Hoffmann-Axthelm: Vortrag: »Der junge Schumann und die Leidenschaft«

Das Haus am Löwenwall wurde 1904 bis 1906 von dem Braunschweiger Architekten Max Osterloh für das Städtische Museum gebaut. Besonderer Anziehungspunkt ist der imposante Lichthof mit seinen historisierenden Wandmalereien zur Geschichte der Stadt. Sammlungsschwerpunkte sind Malerei und Graphik des 19. Jahrhunderts, Braunschweiger Kunsthandwerk und Volkskunde. Zudem verfügt das Museum über die bedeutenden Spezialsammlungen Musikinstrumente, Münzen und Medaillen, Ethnographie sowie die Formsammlung Dexel. Die Sammlungen des Museums stammen überwiegend aus Schenkungen und Stiftungen Braunschweiger Bürger und Unternehmen.