Bigband-Jazz trifft Vokalkunst, Stepptanz trifft Spiritualität – für Duke Ellington waren seine „Sacred Concerts“ das Wichtigste, für seine Zeitgenossen das Ungewöhnlichste, was er jemals geschrieben hat. Ein Erlebnis für Ohren und Augen.
Ein Brückenschlag zwischen Jazz und Klassik: Duke Ellington ist einer der größten amerikanischen Musiker, der es vermochte, beide Genres miteinander zu vereinen. Die drei »Sacred Concerts «, die Ellington in den Jahren 1965 – 1973 komponierte, bilden den Höhepunkt seines musikalischen Schaffens. Ellington selbst hat diese Werke als das Wichtigste bezeichnet, was er je getan hat. Und darin liegt ein Aspekt des Abenteuers, das die diesjährigen Niedersächsischen Musiktage zum Thema erhoben haben: das zu tun, was man aus sich heraus einfach tun muss.
Das erste »Sacred Concert« komponierte Ellington 1965 für die Einweihungsfeier der Grace Cathedral in San Francisco – eine ergreifende Kombination aus Jazz und europäischer Kirchenmusik, angereichert mit gesprochenen religiösen Texten, mit Tanzeinlagen und Chorgesängen.
Bei den Niedersächsischen Musiktagen wird eine Kombination aus allen drei Konzerten zu hören sein, die eigens für diese Veranstaltung von Klaus-Jürgen Etzold, dem Leiter des Jungen Vokalensembles Hannover, und Jörn Marcussen-Wulff, dem Leiter der Big Band »Fette Hupe«, erarbeitet wurde.
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