Auf der Suche nach dem Glück

Sa 06.09., 20.00 Uhr
Oldenburgisches Staatstheater, Großes Haus
Theaterwall 28
26122 Oldenburg
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€ 10 – 45
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Hörprobe

Drei Komponisten auf den Spuren des Glücks: Während bei Ives die Trompete von Ferne suchend fragt, aber das Orchester nur unvollständige Antworten hat, und Schubert die Freude der Vollendung versagt bleibt, findet Beethoven das Glück in seiner 7. Symphonie – in jedem Fall purer Hörgenuss.

Das festliche Eröffnungskonzert der diesjährigen Niedersächsischen Musiktage ist ein echter Glücksfall: zum einen, weil wir Ihnen mit den Bamberger Symphonikern eines der besten deutschen Orchester präsentieren, zum anderen, weil Höhepunkte der Musikgeschichte und ausgefallene Werke auf dem Programm stehen.

Die »Unvollendete« ist eine der populärsten und gleichzeitig geheimnisvollsten Sinfonien Schuberts; warum er die Arbeit nach nur zwei Sätzen abbrach, ist bis heute nicht geklärt. Was aber die »Unvollendete« seit ihrem ersten Erklingen zu einem beliebten Werk machte, ist ihr Reichtum an Melodien, die geradezu Volksliedcharakter haben – eine Sinfonie »zum Mitsingen« sozusagen. Als weiteres Werk steht das Orchesterstück »The Unanswered Question« von Charles Ives auf dem Programm. Zum Abschluss spielen die Bamberger Symphoniker Beethovens Sinfonie Nr. 7 in A-Dur op. 92. Sie alle beschreiben auf ihre Weise die Suche nach dem Glück.

Das Publikum kann mit sinfonischen Glücksmomenten rechnen.

Im Anschluss: Umtrunk im Theaterfoyer

Programminfomation als PDF

Programm

Charles Ives: The Unanswered Question

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 in h-Moll, D 759 (»Unvollendete«)

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 in A-Dur, op. 92

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Das kleinste Staatstheater Deutschlands ist von jeher ein wichtiger gesellschaftlicher Treffpunkt gewesen. Es wurde 1833 von Zimmermann Muck errichtet. Die Großherzogin Cäcilie von Oldenburg finanzierte das ursprüngliche Holzgebäude. Im Jahre 1881 wurde dann das Großherzogische Residenztheater im italienischen Renaissancestil erbaut. 1891 zerstörte ein Brand das Theater völlig, aber nur zwei Jahre später wurde es als eines der schönsten »Gründerzeit-Theater« Norddeutschlands mit knapp 1000 Zuschauerplätzen wieder neu eröffnet. Dieses glanzvolle Theatergebäude ist, wenn man auch teilweise umgebaut und erweitert, in seinem Kern bis heute erhalten.