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RückblickInnerhalb knapp 10 Jahre ist der Internationale Violin-Wettbewerb Hannover zu einem der bedeutendsten Solisten-Wettbewerbe weltweit aufgestiegen. Dies liegt vor allem am hohen Niveau der jungen Künstler und der Jury. Teil des Erfolges ist gleichermaßen die begeisterte Aufnahme des Wettbewerbs in Hannover. Internationaler Violin-Wettbewerb 1997Jury 1997Jens Ellermann (Hannover),
Felix Galimir (New York),
Koichiro Harada (Tokio),
Nam-Yun Kim (Seoul),
Herman Krebbers (Amsterdam),
Igor Ozim (Bern),
György Pauk (London),
Gérard Poulet (Paris),
Krzysztof Wegrzyn (Hannover),
Wanda Wilkomirska (Mannheim)
Ihre musikalische Ausbildung erhielt Michiko Kamiya in Europa, USA und in Japan, wo sie 1973 geboren wurde. Zu ihren Lehrern dort gehören Manumi Kimura, Ryoji Kubo und Koichiro Harada. Nach ihrem Abschluss 1995 an der Toho Gakuen School of Music in Tokio ging sie nach England, um mit György Pauk weiter zu studieren. Michiko Kamiya hat in den zwei Jahren seit ihrem Gewinn des hannoverschen Wettbewerbs eine umfangreiche Konzerttätigkeit aufgenommen. Dazu gehören u.a. eine Tour in Neuseeland, Auftritte mit mehreren deutschen Orchestern sowie Recitals in Japan und Europa. Zu den für das Jahr 2000 geplanten Konzerten gehören Auftritte mit den Wiener Philharmonikern in Japan, mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover zur Eröffnung des Internationalen Violin-Wettbewerbs 2000. Internationaler Violin-Wettbewerb 1994Jury 1994Salvatore Accardo (Rom), Dorothy DeLay (New York),
Jens Ellermann (Hannover), Michael Frischenschlager (Wien), Ryutaro Iwabuchi
(Kyoto), Richard Jakoby (Hannover), Yfrah Neaman (London), Igor Ozim (Köln/Bern),
Gérard Poulet (Paris), Henry Roth (Los Angeles), Viktor Tretjakow
(Moskau), Krzysztof Wegrzyn (Hannover) 1969 in Taiwan geboren, wuchs Robert Chen in California/USA auf. Er absolvierte seine Ausbildung bei Dorothy DeLay, Masao Kawasaki und Robert Lipsett an der Juilliard School of Music, wo er anschließend selber als Lehrer tätig geworden ist. Im Februar 1999 wählte das Chicago Symphony Orchestra (GMD: Daniel Barenboim) Robert Chen zum Konzertmeister. Der Präsident des Orchesters, Henry Fogel, wies bei der Bekanntgabe auf den »Enthusiasmus« und die »große Übereinstimmung« hin, mit der sich Barenboim und das Berufungskomitee für Robert Chen entschieden hatten, und prophezeite, dass Chen »einen bedeutenden Beitrag zum Chicago Symphony Orchestra leisten wird«. Zu den Festival- und Konzertauftritten Robert Chens gehörten in den letzten Jahren das Marlboro Music Festival, Aspen Music Festival, La Jolla Summerfest, Musicians from Marlboro sowie Konzerte in Asien, Europa und USA. In Deutschland ist er u.a. mit der Philharmonie Konstanz, der Philharmonie Essen und in der Komischen Oper Berlin aufgetreten. Internationaler Violin-Wettbewerb 1991Jury 1991Pierre Amoyal (Lausanne), Zenon Brzewski (Warschau),
Dorothy DeLay (New York), Richard Jakoby (Hannover), Wolfgang Marschner
(Freiburg), Yfrah Neaman (London), Ruggiero Rucci (Salzburg), Leon Spierer
(Berlin), Viktor Tretjakow (Moskau), Krzyszof Wegrzyn (Hannover)
Antje Weithaas, 1966 in der damaligen DDR geboren und dort aufgewachsen, absolvierte ihre musikalische Ausbildung an der Hanns Eisler Hochschule für Musik in Berlin bei Werner Scholz. Der Gewinn des Violin-Wettbewerbs 1991 in Hannover markierte den Auftakt zu einer internationalen Karriere als Solistin, Kammermusikerin (besonders im »Trio ex aequo«) und Pädagogin (seit Oktober 1999: Professorin an der Hochschule der Künste Berlin). Als Solistin ist Antje Weithaas in den letzten Jahren u.a. mit dem Jerusalem Symphony, dem San Francisco Symphony, dem Orchestre de Paris, dem Baltimore Symphony, dem BBC Symphony, dem Tonhalle-Orchester und dem Malaysian Philharmonic aufgetreten. Sie spielte auf zahlreichen Festivals wie z.B. den BBC Proms, dem Ravinia Festival, dem Bath Festival, dem Schleswig-Holstein Festival, dem Prager Frühling und dem Vancouver Chamber Music Festival. Auf Antje Weithaas‘ Konzertagenda für das Jahr 2000 stehen u.a. eine Tour in Süd-Afrika sowie Auftritte in Großbritannien, Japan, Frankreich, Italien und Kanada.
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