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Textgrundlage ist ein Bußkanon, der in den ältesten slawischen Kirchenhandschriften zu finden ist und Andreas von Kreta, einem syrischen Heiligen des 7. und 8. Jahrhunderts, zugeschrieben wird. Das griechische Wort „Kanon“ ist hier nicht musikalisch zu verstehen – es meint die „Regel“ oder „Ordnung“ eines aus neun Oden bestehenden Hymnus’. Sein Thema ist der persönliche Wandel: die Buße als eine notwendige Schwelle, als Reinigung der Seele auf dem Weg zum Heil. Die Spannung zwischen dem vielstimmigen Lob des Herrn und dem Eingeständnis eigener Schwäche setzt nicht nur die musikalischen Polaritäten, sie bestimmt auch die rituelle Situation eines Übergangs hin zum Einlass ins verlorene Paradies, wie sie in der orthodoxen Liturgie erlebbar wird.</p><p>Als Komponist nimmt sich Pärt, der Anfang der siebziger Jahre zum orthodoxen Glauben konvertierte, bewusst zurück. 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Dem Heil entgegen

Arvo Pärt: Kanon Pokajanen

Cappella Amsterdam, Daniel Reuss / Endrik Üksvärav (Leitung)

Di 07.09.2021
19.30 Uhr

St. Viktor Kirche
Damme

€ 20 - 25

Musik von archaischer Einfachheit, schimmernd wie eine Ikone in Klängen: feine, insistierende Gesten, reduzierte Farben und klare Konturen, immer wieder durchsetzt von Licht und Stille. Den „Kanon Pokajanen“, sein monumentalstes Werk, schrieb Arvo Pärt Ende der 1990er Jahre zum 750-jährigen Bestehen des Kölner Doms. Textgrundlage ist ein Bußkanon, der in den ältesten slawischen Kirchenhandschriften zu finden ist und Andreas von Kreta, einem syrischen Heiligen des 7. und 8. Jahrhunderts, zugeschrieben wird. Das griechische Wort „Kanon“ ist hier nicht musikalisch zu verstehen – es meint die „Regel“ oder „Ordnung“ eines aus neun Oden bestehenden Hymnus’. Sein Thema ist der persönliche Wandel: die Buße als eine notwendige Schwelle, als Reinigung der Seele auf dem Weg zum Heil. Die Spannung zwischen dem vielstimmigen Lob des Herrn und dem Eingeständnis eigener Schwäche setzt nicht nur die musikalischen Polaritäten, sie bestimmt auch die rituelle Situation eines Übergangs hin zum Einlass ins verlorene Paradies, wie sie in der orthodoxen Liturgie erlebbar wird.

Als Komponist nimmt sich Pärt, der Anfang der siebziger Jahre zum orthodoxen Glauben konvertierte, bewusst zurück. In seinem Chorsatz habe er versucht, ganz von der kirchenslawischen Sprache auszugehen, hat er über den „Kanon Pokajanen“ gesagt. „Ich wollte dem Text die Möglichkeit geben, seinen eigenen Klang zu wählen, seine melodische Linie selbst zu zeichnen.“ 2016 hat die Cappella Amsterdam, einer der erlesensten Kammerchöre Europas, unter Leitung seines Chefdirigenten Daniel Reuss eine superbe Aufnahme von Pärts A-cappella-Meisterwerk veröffentlicht. Bei der Neueinstudierung arbeitet Reuss nun mit dem estnischen Chorleiter Endrik Üksvärav zusammen. Der junge Pärt-Spezialist wird die zweite Musiktage-Aufführung in Bad Gandersheim leiten.

In Zusammenarbeit mit: Landessparkasse zu Oldenburg und Kath. Pfarrei St. Viktor Damme

Programm

Arvo Pärt: Kanon Pokajanen

Veranstaltungsort

St. Viktor Kirche

Kirchplatz 15

49401 Damme

Die Kirche St. Viktor in Damme wird aufgrund ihrer Ausmaße und der überregionalen Bedeutung im Volksmund auch als „Dammer Dom“ bezeichnet. Der alte, in den Neubau integrierte Turm stammt von der romanischen Kirche aus dem 11. Jh., die barocke Haube wurde nach dem Dorfbrand 1691 erstellt. Die meisten Einrichtungsgegenstände stammen von 1910, so die Kanzel von Fritz Ewertz (Münster) und der Hochaltar. Der älteste Einrichtungsgegenstand ist das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert. Besonders wertvoll sind die Fenster, die die Hannoveraner Künsterlerfirma Henning und Andres schuf.

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