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Ohnehin bedienen sich Parfümeure und Musiker eines ähnlichen Vokabulars: Beide sprechen sie von Akkorden, Noten und Harmonien, um die Erscheinungen ihrer immateriellen Kunst zu beschreiben. Sobald der Hauch verweht, der Ton verklungen ist, bleibt kaum mehr als eine flüchtige Erinnerung. Hier nun geht beides unmittelbar auseinander hervor. Die Parfümeurin entwickelt zunächst Duftakkorde, deren Kompositionen von der Musik angeregt sind. Einer festen Choreographie folgend, werden diese Düfte während des Konzerts im Raum verteilt.</p>\n<p>Die Auswahl der Musikstücke lässt viel Raum für Improvisation, in der die klingende Aktion auf die Geruchsimpulse reagieren kann. Godard, der geniale französische Jazzmusiker, einer der führenden Meister auf dem Serpent, dem schlangenhaft gekrümmten Vorgängerinstrument der Tuba, hat eine Reihe hervorragender Alte-Musik-Spezialisten um sich geschart. Alte und zeitgenössische Musik, Instrumente des 17. und des 21. 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Am 30.09.2021 um 19.30 Uhr erfüllen Michel Godard, Jazzmusiker und Serpent-Meister, und sein Ensemble zusammen mit der Parfümkünstlerin Ursula S. Yeo die St. Marienkirche in Uelzen mit Klängen und Düften.</strong></p>\n<p>Es ist ein alter Musikertraum: Hören und Riechen, Klänge und Farben, Lauschen und Tasten zur höheren Einheit zu verbinden. So richtig funktioniert hat es selten. Synästhesie, die Kopplung zweier oder mehrerer Sinneswahrnehmungen zu einem übergreifenden Erlebnis, ist eben eine höchst seltene Gabe. Wie sich dergleichen anfühlen könnte, das führen Michel Godard und sein Ensemble zusammen mit der Hamburger Parfümkünstlerin Ursula S. Yeo in ihrem aufregenden Konzertformat vor. Ohnehin bedienen sich Parfümeure und Musiker eines ähnlichen Vokabulars: Beide sprechen sie von Akkorden, Noten und Harmonien, um die Erscheinungen ihrer immateriellen Kunst zu beschreiben. Sobald der Hauch verweht, der Ton verklungen ist, bleibt kaum mehr als eine flüchtige Erinnerung. Hier nun geht beides unmittelbar auseinander hervor. Die Parfümeurin entwickelt zunächst Duftakkorde, deren Kompositionen von der Musik angeregt sind. Einer festen Choreographie folgend, werden diese Düfte während des Konzerts im Raum verteilt.</p>\n<p>Die Auswahl der Musikstücke lässt viel Raum für Improvisation, in denen die klingende Aktion auf die Geruchsimpulse reagieren kann. Godard, der geniale französische Jazzmusiker, einer der führenden Meister auf dem Serpent, dem schlangenhaft gekrümmten Vorgängerinstrument der Tuba, hat eine Reihe hervorragender Alte-Musik-Spezialisten um sich geschart. Alte und zeitgenössische Musik, Instrumente des 17. und des 21. 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Akkorde, die duften

Alte Musik und Improvisation mit einem Hauch erlesener Parfüms

Michel Godard (Serpent, E-Bass), Nataša Mirković (Gesang), Airelle Besson (Trompete), Roberto Ottaviano (Saxofon), Quique Sinesi (Gitarre), Ursula S. Yeo (Parfüm)

Do 30.09.2021
19.30 Uhr

St.-Marien-Kirche
Uelzen

€ 15 - 25

Es ist ein alter Musikertraum: Hören und Riechen, Klänge und Farben, Lauschen und Tasten zur höheren Einheit zu verbinden. So richtig funktioniert hat es selten. Synästhesie, die Kopplung zweier oder mehrerer Sinneswahrnehmungen zu einem übergreifenden Erlebnis, ist eben eine höchst seltene Gabe. Nicht mehr als rund vier Prozent der Menschen, so eine neuere Studie, verfügen über diese Fähigkeit. Wie sich dergleichen anfühlen könnte, das führen Michel Godard und sein Ensemble zusammen mit der Hamburger Parfümkünstlerin Ursula S. Yeo in ihrem aufregenden Konzertformat vor. Ohnehin bedienen sich Parfümeure und Musiker eines ähnlichen Vokabulars: Beide sprechen sie von Akkorden, Noten und Harmonien, um die Erscheinungen ihrer immateriellen Kunst zu beschreiben. Sobald der Hauch verweht, der Ton verklungen ist, bleibt kaum mehr als eine flüchtige Erinnerung. Hier nun geht beides unmittelbar auseinander hervor. Die Parfümeurin entwickelt zunächst Duftakkorde, deren Kompositionen von der Musik angeregt sind. Einer festen Choreographie folgend, werden diese Düfte während des Konzerts im Raum verteilt.

Die Auswahl der Musikstücke lässt viel Raum für Improvisation, in der die klingende Aktion auf die Geruchsimpulse reagieren kann. Godard, der geniale französische Jazzmusiker, einer der führenden Meister auf dem Serpent, dem schlangenhaft gekrümmten Vorgängerinstrument der Tuba, hat eine Reihe hervorragender Alte-Musik-Spezialisten um sich geschart. Alte und zeitgenössische Musik, Instrumente des 17. und des 21. Jahrhunderts, kostbare natürliche Düfte aus Vergangenheit und Gegenwart – ein Traum von Zeitlosigkeit.

In Zusammenarbeit mit: Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg und Kulturkreis Uelzen e.V.

Programm

Francesco Cavalli: Vivo per te

Michel Godard: Acqua alta

Michel Godard: 1000 anni Dopo

Andrea Falconieri: La suave melodia

Michel Godard: Travelling spices

Michel Godard: Su l’onda d’amore

Girolamo Frescobaldi: Se l’aura spira

Michel Godard: A la folie

Veranstaltungsort

St.-Marien-Kirche

Pastorenstraße 4

29525 Uelzen

Die gotische St.-Marien-Kirche gehört zur evangelisch-lutherischen Kirche und ist eine der ältesten Kirchen im Landkreis Uelzen. Der beeindruckende Bau wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert im Stil der norddeutschen Backsteingotik gebaut. Im Jahr 1292 wurde die St.-Marien-Kirche geweiht. Seitdem steht sie im Zentrum der Hansestadt Uelzen und spiegelt über 700 Jahre Stadtgeschichte und kirchliches Leben wider. Die Orgel der St.-Marien-Kirche Uelzen umfasst 53 Register und ist damit die größte Orgel der Lüneburger Heide. Sie ist in den Gottesdiensten, in den 20-minütigen Orgelandachten „OrgelPunkt12“ und bei Orgelkonzerten zu hören. In einer Wandnische im Eingangsbereich steht das „Goldene Schiff“ – das Wahrzeichen der Hansestadt Uelzen. 1786 wurde der Komponist Friedrich Kuhlau in St. Marien getauft. Kuhlau verbrachte seine ersten Lebensjahre in Uelzen und erlangte später in Kopenhagen/Dänemark mit seinen Opern Ruhm.

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