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Gesprächskonzert Florian Weber: Musikalische Improvisation

Musikalische Improvisation als Modell verantwortungsvollen Handelns

Florian Weber, ImproEnsemble der Uni Hildesheim (Leitung: Jan Hellwig), Professor Matthias Rebstock

Mo 27.09.2021


19.30 Uhr – 21.30 Uhr

St. Michaelis
Hildesheim

Freier Eintritt

Der international renommierte Pianist Florian Weber beschäftigt sich intensiv mit der Konzept-geleiteten Improvisation in größeren Gruppen. Seine komplexen und zugleich frappierend sinnlichen „freien“ Arbeiten mit dem Ensemble Modern sorgen derzeit in der Musikszene für Aufsehen. Einen Tag vor der Uraufführung seines aktuellen Projekts   „Neue Liturgie“ für 11-köpfiges Ensemble bei den 34. Niedersächsischen Musiktage in   St. Michael, Hildesheim, ist Weber am selben Ort in einem Workshop zu erleben.

Die Veranstaltung wagt ein Experiment: Das ImproEnsemble der Uni Hildesheim (Leitung: Jan Hellwig) und Professor Matthias Rebstock (Leiter des Instituts für Musik und Musikwissenschaft) erkunden gemeinsam mit Weber abwechselnd praktisch-spielerisch und theoretisch-reflektierend die Praxis des musikalischen Improvisierens und befragen sie als mögliches Modell für unser Verständnis von privatem und gesellschaftlichem Handeln.

Wie artikulieren sich in der Improvisation die gestalterischen Impulse? Wie werden sie innerhalb der Gruppe kommuniziert? Und welche Form der Kollaboration können dabei entstehen? Im Wechselspiel zwischen Musik und Diskussion gehen die Beteiligten der Frage nach, auf welche Weise sich ein nicht subjektzentriertes, sondern immer vielfältig verflochtenes, responsives Handeln, wie es u.a. die amerikanische Kulturtheoretikerin Donna Haraway entwickelt hat, durch die Praxis der musikalischen Improvisation besser verstehen lässt. Und wie kann wiederum dieses Verständnis von Improvisieren als „Antwortgeschehen“ (Bernhard Waldenfels) im Kontext eines anderen, verantwortlichen Handelns im gesellschaftlichen Bereich wirksam gemacht werden? In einer Sequenz musikalischer Einheiten wird Florian Weber immer wieder zwischen den jungen Kolleginnen und Kollegen des ImproEnsembles am Flügel Platz nehmen.

Eine Veranstaltung der Niedersächsischen Musiktage in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musik und Musikwissenschaft und dem Graduiertenkolleg Ästhetische Praxis der Universität Hildesheim.

Eintritt frei. Voranmeldung erbeten unter info@musiktage.de 

In Zusammenarbeit mit: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Universität Hildesheim und Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Michaelis in Hildesheim

Veranstaltungsort

St. Michaelis

Michaelisplatz

31134 Hildesheim

Seit 1985 ist St. Michael zu Hildesheim auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. St. Michael, 1010 bis 1022 von Bischof Bernward von Hildesheim erbaut, ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Baukunst. Der Grundriss der doppelchörigen Basilika ist durch strenge Symmetrie gekennzeichnet: Zwei Chören, einem im Osten und einem im Westen, ist je ein weit über die Seitenschiffe hinaus vorspringendes Querhaus vorgeschaltet; an ihren Giebelseiten erheben sich beiderseits schlanke Rundtürme, die mit den gedrungenen Vierungstürmen kontrastieren. Im Langhaus wechseln vier Eckpfeiler mit paarweise gekoppelten, würfelkapitelletragenden Rundstützen ab. Dieser einem bis dahin unbekannten Rhythmus folgende, den Aufriss des Mittelschiffs bestimmende Stützenwechsel war eine der erfolgreichsten Erfindungen der ottonischen und romanischen Kunst. St. Michael und der 1046 neu erbaute Dom bewahren eine bedeutende Zahl von historischen Ausstattungsstücken: in St. Michael die bemalten Stuckreliefs der Chorschranken (Ende des 12. Jahrhunderts) und die breite bemalte Holzdecke, die die Wurzel Jesse darstellt (1230).

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