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Neben Einspielungen für EMI, Decca, Thorofon und cpo produziert Becker seine Aufnahmen heute überwiegend beim englischen Label hyperion. Als legendär gilt bereits heute Beckers Gesamteinspielung des Klavierwerks von Max Reger auf insgesamt 12 CDs (Thorofon). 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Formvollendet spontan

Markus Beckers „Re: Beethoven“

Markus Becker (Klavier)

So 29.08.2021
11.00 Uhr

Alte Kesselschmiede
Papenburg

€ 17 - 22

Die alten Konzertrituale neu denken? Klar, das wollen viele. Markus Becker, Klavierprofessor aus Hannover, international gefragter Solist, der mit luziden Haydn-Aufnahmen für Furore sorgt und sich gern mit schwerblütiger Kost von Reger oder Pfitzner beschäftigt, wofür er bedeutende Schallplattenpreise gewonnen hat – Markus Becker also setzt nicht beim „Wie“ der Präsentation an. Sondern direkt beim „Was“: dem Inhalt, dem Programm. Mit leichter Hand erweckt er eine Kunst zu neuem Leben, die bis vor hundert Jahren von zahlreichen komponierenden Pianisten ausgeübt wurde, heute aber beinahe verschwunden ist. Spielen und Erfinden gehören für den Ästheten an den Tasten zusammen. In seinen kurzweiligen Recitals verbinden sich spontanes Präludieren, gelenktes Assoziieren und minutiös Komponiertes mit der Lust am geistreichen Zitat. Seit frühester Kindheit hat Becker neben dem klassischen Repertoire stets auch die Jazzimprovisation gepflegt.

Das im Herbst 2019 erschienene Album „Freistil“ versammelte poetische Konzentrate von unmittelbar eingängiger Schönheit. Ebenso lässig wie stilsicher im Ton entzogen sie sich allen Klischees des Piano-Jazz. „Re: Beethoven“ heißt Beckers neues Programm, in dem Highlights wie die „Appassionata“, aber auch die späten Bagatellen und ausgewählte Lieder eine Rolle spielen werden. Beethoven mit improvisierten Kommentaren? Geht das überhaupt? Wachte nicht gerade der Meister aus Bonn eifersüchtig darüber, dass seine Notentexte exakt so gespielt würden, wie er sie notiert hatte? Ja, richtig. Doch bekanntlich war Beethoven es eben auch, der „Freyheit, Weitergehen“ für den höchsten Zweck der Kunstwelt und der Schöpfung überhaupt hielt. Die Magmaströme sind also noch warm. Schlicht „verjazzt“ wird hier ohnehin nichts: Genau wie der Klassiker selbst arbeitet Becker mit spezifischen melodischen, harmonischen oder rhythmischen Elementen der Partituren – und formt daraus überraschend Neues.

In Zusammenarbeit mit: Sparkasse Emsland und Papenburg Kultur

Veranstaltungsort

Alte Kesselschmiede

Ölmühlenweg 1

26871 Papenburg

Die Alte Kesselschmiede Papenburg gehört zu dem Gelände der alten Meyer Werft und wurde in den Jahren 1908/1909 erbaut. Nach der Umsiedlung der Meyer Werft in das Industriegebiet gründeten mehrere Wirtschaftsbetriebe der Region 1987 den „Verein Alte Kesselschmiede“, der mit der Gestaltung des Forums Alte Werft als Veranstaltungszentrum betraut wurde. Das Ambiente des Gebäudes besticht durch seine Industriearchitektur. Wo früher Dampfkessel aus Stahl für die Schiffe geschmiedet wurden, werden heute Veranstaltungen verschiedener Art durchgeführt.

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