Fäden spinnen: Delmenhorst–Buenos Aires

Do 27.09., 17.00 Uhr

Tanja Tetzlaff (Violoncello), SIGNUM saxophone quartet

Das SIGNUM saxophone quartet und die Cellisten Tanja Tetzlaff spinnen musikalische Fäden im Nordwestdeutschen Museum für IndustrieKultur. Passend zur Spielstätte haben sie für die Niedersächsischen Musiktage ein Konzertprogramm zusammengestellt, das die Beziehungen zwischen Norddeutschland und Südamerika klingend inszeniert.

Die Norddeutsche Wollkämmerei & Kammgarnspinnerei (kurz Nordwolle) in Delmenhorst war ein bedeutendes Unternehmen für die Verarbeitung von Wolle und Kammgarn. Ihre Verbindungen reichten bis Argentinien, wo ihr Gründer Christian Lahusen einen wichtigen Handelsstandort etablierte – der sich übrigens zum größten Wollexporthaus des Landes entwickelte.

Das SIGNUM saxophone quartet und Tanja Tetzlaff begeben sich auf eine Reise von Europa nach Südamerika und durchschreiten dabei dreihundert Jahre Musikgeschichte. Werke von Astor Piazzolla und Heitor Villa Lobos nehmen Bezug auf die besondere Verbindung der Nordwolle zu Südamerika:
Tangorhythmen und temperamentvolle Melodien, dargeboten auf Instrumenten, die gegensätzlicher kaum sein könnten.

Wenn das SIGNUM saxophone quartet musiziert, hört man nicht nur Saxophon, sondern auch Percussion: So wandelbar spielen die vier jungen Herren ihre Instrumente.
Das Ensemble hat sich von namhaften (Streich-)quartetten wie dem Quatuor Ebène und dem Artemis Quartet inspririeren lassen. Sie gewannen zahlreiche internationale Preise und waren wie Harriet Krijgh „Rising Stars“ der European Concert Hall Organization.

„Beziehungen“: ein Thema, das bei den Niedersächsischen Musiktagen vom 1. – 30. September 2018 sinnlich erfahrbar macht, wie stark Menschen und Orte mit Musik in Beziehung stehen. Intendantin Katrin Zagrosek hat ein Programm zusammengestellt, das vier Wochen lang in vielfältiger Weise hörbar Beziehungen knüpft: zwischen Mitgliedern aus Musikerfamilien, zwischen Orten und Musik sowie zwischen Künstlern, die sich persönlich und durch ihre Werke gegenseitig inspirieren.

Wie in jedem Jahr werden die Niedersächsischen Musiktage veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.

Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten ausführlich und überregional über die Niedersächsischen Musiktage.

Konzerttermin:
Do 27.09., 17.00 Uhr, Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur, Turbinenhaus, Delmenhorst
Programm:
Johann Sebastian Bach: Orchestra Suite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066, Arrangiert von SIGNUM saxophone quartet
Johann Sebastian Bach: Cellosuite Nr. 3 C-Dur, BWV 1009, für Violoncello solo
Astor Piazzolla: Le Grand Tango, Arrangement für Cello und Saxophonquartett von Miha Ferk
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert, BWV 971, Arrangement für Saxophonquartett von Katsuki Tochio
Astor Piazzolla: Four, for Tango, Arrangement für Saxophonquartett von SIGNUM saxophone quartet
Heitor Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5, Arrangement für Cello und Saxophonquartett von SIGNUM saxophone quartet
Alberto Ginastera: Danzas Argentinas; Arrangiert von Miha Frerk für Saxophonquartett
Popper David: Hungarian Rhapsody, op. 68, Bearbeitung von Gianluca Castelli für Violoncello und Saxophonquartett
Eintrittspreise:
10 - 25 Euro
Karten:
0800/456 65 40
(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)
www.musiktage.de

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Delmenhorster Kreisblatt - Delmenhorst
Partner:
Landessparkasse zu Oldenburg
Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur
Kontakt:
Niedersächsische Musiktage. Martina Fragge. Leitung Kommunikation
Telefon: 0511/36 03 - 4 94. Telefax -6 84. Mail: martina.fragge@svn.de
Pressemitteilungen zum Herunterladen: www.musiktage.de

Fäden spinnen: Delmenhorst–Buenos Aires

Die Cellistin Tanja Tetzlaff und das SIGNUM saxophone quartet begeben sich auf eine Reise von Europa nach Südamerika und durchschreiten dabei 300 Jahre Musikgeschichte. Doch nicht nur das: Sie musizieren in der beeindruckenden Industriearchitektur der Nordwolle Delmenhorst, wo eines der spannendsten Kapitel der norddeutschen Handelsbeziehungen mit Südamerika seinen Ursprung hat.

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