SILENT SONGS into the wild

Nico and the Navigators, Apollon Musagète Quartett u.a.
Fr 15.09., 20.00 Uhr – 22.30 Uhr
Oldenburgisches Staatstheater, Kleines Haus
Theaterwall 28
26122 Oldenburg
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€ 15 - 30
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Oldenburgisches Staatstheater

Franz Schubert wählte oft Gedichte rund um das Wandern und Fortgehen als Vorlage für seine Lieder. Wie hören wir diese Werke im 21. Jahrhundert, in dem Millionen von Menschen auf der Flucht und wir uns selbst oft fremd sind? In dem für zwei Kameras inszenierten Programm SILENT SONGS gehen Sänger, Tänzer und Musiker auf Entdeckungsreise und erforschen Schuberts Liedgut im Hier und Jetzt.


Viele Liedtexte, die Franz Schubert vertonte, handeln vom Fremdsein, von Einsamkeit und der Sehnsucht nach Geborgenheit.

Sind seine Lieder ausschließlich in der Frühromantik zu Hause oder weisen sie über sich hinaus – in andere Zeiten und andere Kulturräume? Wie und warum berührt uns heute ein Lied von Schubert? Was passiert, wenn eine Sängerin, ein Sänger mit dem Lied in die Freiheit entlassen werden, in ihre jeweils individuelle künstlerische Freiheit, die mit ihrer Herkunft, ihren Erfahrungen, ihren Persönlichkeiten zu tun hat? Mit diesen und vielen weiteren Fragen nähern sich die Regisseurin Nicola Hümpel und ihre Kompanie Nico and the Navigators dem reichhaltigen Fundus von Schubert-Liedern an.

Unter dem Titel SILENT SONGS entsteht so ein Abend, der dem Publikum sehr viel Freiheit gibt, Schuberts Musik zu hören: Ganz anders als bei einem konventionellen Liederabend erlebt man eine szenische Annäherung, in der Gesang, Tanz, Schauspiel und Instrumentalmusik miteinander verschmelzen. Lieder aus den Schubert-Zyklen „Die schöne Müllerin“, „Winterreise“ und „Schwanengesang“ sowie weitere Schubert-Lieder werden so ineinander verwoben, dass die Stücke einen überraschenden neuen Zyklus bilden.

Programminfomation als PDF

Im Jahre 1881 wurde das Großherzogische Residenztheater im italienischen Renaissancestil erbaut. Dieses glanzvolles Theatergebäude ist, wenn auch teilweise umgebaut und erweitert, in seinem Kern bis heute erhalten. Neben dem imposanten Großen Haus finden seit Oktober 1998 Aufführungen im Kleinen Haus statt. Großes und Kleines Haus werden durch einen Bautrakt verbunden. Der Zuschauerraum des Kleinen Hauses bietet 350 Sitzplätze, die Bühnentechnik ist auf dem modernsten Stand. Im Repertoire des Kleinen Hauses stehen vor allem zeitgenössische Werke aus den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz.