Avishai Cohen . Neue Räume

Avishai Cohen Trio, Antje Weithaas, Krisztián Palágyi, Maciej Frąckiewicz und dem Kammerchor St. Michaelis Lüneburg
Sa 23.09., 18.00 Uhr
Neues Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg
Scharnhorststrasse 1
21335 Lüneburg
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€ 20 - 37

Hörprobe

Dieses Wandelkonzert bietet die einmalige Gelegenheit, das neue Gebäude der Leuphana Universität Lüneburg auf ganz besondere Weise zu erkunden: Musik tritt in den Dialog mit der Architektur von Daniel Libeskind, und das Publikum erschließt auf sinnliche Weise die Räume, Wege und Flächen des Neubaus – ein außergewöhnliches Raumerlebnis.

Architektur stellt immer eine Beziehung zwischen Gebäuden und Menschen her. Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg wirkt wie eine begehbare Skulptur. Entworfen wurde es vom weltberühmten jüdisch-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind; er sieht in dem Bauwerk die Hauptfunktion, Menschen zusammenzubringen.

Und genau das wird bei diesem Wandelkonzert passieren: Das Publikum – aufgeteilt in mehrere Gruppen – erlebt gemeinsam die neuen Räume. Es wird dabei von Sängern und Musikern begleitet, von Saxophonen, einem Akkordeon und der Geigerin Antje Weithaas. Die erklingenden Stücke sind jeweils auf die Struktur und den Charakter der Räume abgestimmt.

Der Entdeckungsgang mündet in den Großen Saal, der vielfach wandelbar ist und das Herzstück des Hauses darstellt. Dort wird das Publikum vom Avishai Cohen Trio erwartet: Der israelische Kontrabassist, Sänger und Komponist Avishai Cohen spielt gemeinsam mit dem Pianisten Omri Mor und dem Schlagzeuger Itamar Doari feinsinnig interpretierte und vor allem phantasievoll improvisierte Musik – Qualitäten, die nicht nur die Musik, sondern auch die Architektur des Gebäudes auszeichnen.

Programminfomation als PDF

Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg wurde von US-Stararchitekt Daniel Libeskind entworfen. Mit seiner besonderen Formensprache setzt es einen Kontrapunkt zur steifen und schematischen Backstein-Architektur des ehemaligen Kasernengeländes, auf dem die Universität untergebracht ist: Vorhandene Strukturen werden aufgebrochen, der freie Geist und die Vielschichtigkeit der Wissenschaft symbolisiert. Der Bau ist geprägt von der Leitidee eines idealen Orts, an dem sich Studieren, Forschen und Leben miteinander vereinbaren lassen. Seine wichtigste Funktion sei es, Menschen zusammenzubringen, beschrieb Daniel Libeskind einmal seinen Ansatz.