Carmen!

Sabine Meyer, Modigliani Quartett u.a.
Sa 17.09., 20.00 Uhr
Kloster Lüne
Am Domänenhof
21337 Lüneburg
Ihre Anfahrt mit Google Maps
€ 17 - 22

Hörprobe

Da treffen zwei leidenschaftliche Frauen aufeinander: Star-Klarinettistin Sabine Meyer widmet sich mit Inbrunst der feurigen »Carmen«. Bizets Oper voller Liebe, Leidenschaft und Eifersucht erklingt in einer Bearbeitung für Nonett, für das Sabine Meyer das Modigliani Quartett sowie weitere renommierte Musiker um sich schart.

Die Leidenschaft, die Georges Bizet 1875 in seine Oper »Carmen« legte, begeistert bis heute die Menschen. Es sind noch immer die tiefen Gefühle, die aus dieser Musik sprechen und berühren. Die weltweit renommierte Klarinettistin Sabine Meyer hat für ihr Programm bei den Niedersächsischen Musiktagen die ebenso leidenschaftliche wie dramatische Musik aus Georges Bizets Oper »Carmen« in einer Suite für neun Instrumente ausgesucht. Arrangiert wurde dieses Stück von dem Komponisten Andreas Tarkmann.

Namhafte Solisten und gleichwohl begeisterte Kammermusiker wie Dag Jensen, Bruno Schneider, Knut Erik Sundquist, Andrea Lieberknecht und das Modigliani Quartett musizieren gemeinsam mit Sabine Meyer.

Wo so viele Bläsersolisten und zudem ein Streichquartett versammelt sind, da ist Franz Schuberts Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher nicht weit: Das großartige Werk erklingt kongenial neben der Carmen-Suite. Spanisches Kolorit, Wiener Schmelz, dramatische und federleichte Melodien ergänzen einander zu einer Hommage an die musikalischen Leidenschaften.

Programminfomation als PDF

Programm

Georges Bizet: »Carmen«-Suite für Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass (arr. Andreas Tarkmann)

Franz Schubert: Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher, F-Dur, D 803

Das ehemalige Benediktinerinnenkloster wurde 1172 gegründet. Nach 2 Bränden entstanden ab 1372 die bis heute erhaltenen mittelalterlichen Gebäude inmitten gepflegter Anlagen nicht weit vom Zentrum der historischen Salzstadt Lüneburg entfernt. Besonders erwähnenswert sind die Brunnenhalle mit dem Handsteinbrunnen, das Refektorium mit freigelegten Wandmalereien, der Kreuzgang mit dem Taustabgewölbe und der Kapitelsaal mit den Portraits der Äbtissinnen. In der Klosterkirche und auf dem Nonnenchor sind u. a. ein reich geschnitztes Hochaltar-Triptychon von 1524, eine frühbarocke Orgel von 1645 zu sehen. Das Kloster ist seit der Reformation ein evangelisches Damenstift.