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freiheit1. - 30. September 2012
 

Genießen in der Waagerechten

Bei den Niedersächsischen Musiktagen hört man „die Nacht“ im Liegen

Das wird man so schnell nicht wieder erleben: Das Publikum kann es sich bequem machen und in Liegestühlen der Musik lauschen!
Der Intendant der Niedersächsischen Musiktage, Dr. Markus Fein, hatte die Idee für dieses Konzertformat. „Wer im Liegen hört, der hört genauer“, so Fein. Bei insgesamt sechs Konzerten können die Zuhörer ausprobieren, wie schön es ist, im Liegen zu hören – selbstverständlich an ungewöhnlichen und atmosphärischen Orten. Beim Hören im Liegen wandert der Blick nach oben, an prachtvolle Decken, in den Sternenhimmel, in überraschende Welten – eigens für die Konzerte entwickelte Lichtkonzepte unterstützen Hören und Sehen. Aber auch die Programme dieser Konzertreihe sind besonders ausgefallen. Unterschiedliche Klangwelten begegnen einander. Aber auch die Programme dieser Konzertreihe sind besonders ausgefallen. Unterschiedliche Klangwelten begegnen einander.
 
Im Konzert im Kunstmuseum Celle begegnen sich Streichquartettmusik und Chorgesang. Der vielfach preisgekrönte Mädchenchor Hannover wird Chormusik der Romantik singen, und das Kölner Minguet Quartett wird Bachs „Kunst der Fuge“ sowie Musik des ungarischen Komponisten György Kurtág interpretieren.
 
Das Thema der 23. Niedersächsischen Musiktage vom 5. September – 4. Oktober 2009 ist „Die Nacht“. Bei den Konzerten der Reihe „Die Nacht im Liegen hören“ drückt sich das „Nächtliche“ bereits in der außergewöhnlichen Konzertform aus. Und auch sonst hat die Nacht ihren ganz eigenen Klang und inspiriert Künstler schon seit Jahrhunderten.
Für die Niedersächsische Sparkassenstiftung als Veranstalterin Grund genug, die Musiktage der Nacht zu widmen. Hochrangige Künstler wie Cantus Cölln, Ulrich Tukur, Rebekka Bakken, Maurice Steeger, Roger Willemsen, die Bratschistin Tatjana Masurenko, die NDR Bigband, der Knabenchor Hannover oder das Raschér Saxophone Quartet präsentieren in rund 70 Konzerten ihre zum Teil eigens für die Musiktage 2009 konzipierten Programme rund ums „nächtliche“ Thema – frei nach dem Motto: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was geschieht“.
 
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.
 
Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter 01805/627 837 (0,14 €/min aus dem Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen).
 
Konzerttermin:
 
22.09.2009, 21.00 Uhr, Celle, Kunstmuseum
 
 
Eintrittspreise
 
15-20 Euro
 
Programm:
 
Chormusik der Romantik
György Kurtág: „Officium“ für Streichquartett
Johann Sebastian Bach: Kunst der Fuge
 
Mädchenchor Hannover (Leitung: Prof. Gudrun Schröfel)
Minguet Quartett
 
Ulrich Isfort (1. Violine)
Annette Reisinger (2. Violine)
Aroa Sorin (Viola)
Matthias Diener (Violoncello)
 
Alle Konzerttermine „Die Nacht im Liegen hören“:
 
07.09.2009, 20.00 Uhr, Bückeburg, Schloss
08.09.2009, 20.00 Uhr, Barsinghausen, Zechensaal
12.09.2009, 20.00 Uhr, Wolfsburg, Phaeno
22.09.2009, 21.00 Uhr, Celle, Kunstmuseum
02.10.2009, 20.00 Uhr, Soltau, Gebr. Röders AG
03.10.2009, 20.00 Uhr, Hannover, Galerie Herrenhausen