Hochkarätige Gesangskunst
Das Vokalensemble Cantus Cölln ist am 06.09.2009 zu Gast in Melle
Seit über 20 Jahren begeistert das Vokalensemble Cantus Cölln das Publikum. Bei den 23. Niedersächsischen Musiktagen eröffnet Cantus Cölln in Melle die „Chorstraße“. Weitere namhafte Vokalensembles und Chöre, sozusagen das „Who is who“ der deutschen Vokalszene, werden an insgesamt sieben Orten zu hören sein. In einer Gegend, in der die Dichte der Laienchöre so hoch ist wie kaum sonst in Deutschland. Cantus Cölln darf sich also auf ein vokalbegeistertes Publikum freuen.
Cantus Cölln kommt mit einem Programm, in dem es geistliche Musik des 17. Jahrhunderts zusammengestellt hat: „Sprüche von Leben und Tod“ – so der Titel des Abends. Im Verständnis der Menschen damals lagen Leben und Tod dichter beieinander als heute. So ist es nur allzu verständlich, dass der Tod auch ein wichtiges Thema in den Künsten war. Vor allem in der Zeit des 30-jährigen Krieges war der Tod allgegenwärtig. Die Musik war eine wichtige Trostquelle.
Der Abend mit Cantus Cölln wird die ernsten wie die hoffnungsfrohen Momente vermitteln. Das Publikum erwartet ein hochkarätiger Konzertabend: Cantus Cölln wurde mehrfach international ausgezeichnet für seine Interpretationen geistlicher und weltlicher Vokalmusik, so mit dem „Grammophone Award“, dem „Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik“ und dem „Caecilia Prize“.
Bei den diesjährigen Niedersächsischen Musiktagen wandeln Musiker und Komponisten vom 5. September bis 4. Oktober 2009 auf Nachtpfaden. Hochkarätige Künstler schicken den Festivalbesucher an außergewöhnlichen Schauplätzen auf faszinierende Entdeckungsreisen zwischen Traum und Realität. Die Nacht – sie hat ihren ganz eigenen Rhythmus, ihren ganz eigenen Klang und inspiriert Künstler schon seit Jahrhunderten. Für die Niedersächsische Sparkassenstiftung als Veranstalterin Grund genug, die Musiktage der Nacht zu widmen. Hochrangige Künstler wie Cantus Cölln, Ulrich Tukur, Rebekka Bakken, Maurice Steeger, Roger Willemsen, die Bratschistin Tatjana Masurenko, die NDR Bigband, der Knabenchor Hannover oder das Raschér Saxophone Quartet präsentieren in rund 70 Konzerten ihre zum Teil eigens für die Musiktage 2009 konzipierten Programme rund ums „nächtliche“ Thema – frei nach dem Motto: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was geschieht“.
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.
Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter 01805/627 837 (0,14 €/min aus dem Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen).
Konzerttermin:
06.09.2009, 17.00 Uhr, Melle, St. Matthäus-Kirche
Eintrittspreis:
13 – 20 Euro
Programm:
Geistliche Konzerte und Motetten des 17. Jahrhunderts von Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Leonhard Lechner u.a.
Cantus Cölln
Johanna Koslowsky (Sopran)
Elisabeth Popien (Alt)
Wilfried Jochens (Tenor)
Wolf Matthias Friedrich (Bass)
Konrad Junghänel (Laute und Leitung)
Die Termine der Chorstraße auf einen Blick:
06.09.2009, 17.00 Uhr, Melle, St. Matthäus-Kirche
07.09.2009, 19.30 Uhr, Bersenbrück, Ev. Bonnus-Kirche
08.09.2009, 19.30 Uhr, Uchte, Ev.-luth. Kirche
09.09.2009, 20.00 Uhr, Rinteln, Kloster Möllenbeck
10.09.2009, 19.30 Uhr, Hameln, Marktkirche St.Nicolai
11.09.2009, 19.00 Uhr, Negenborn, Kloster Amelungsborn
12.09.2009, 17.00 Uhr, Northeim, St. Sixti-Kirche