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freiheit1. - 30. September 2012
 

Die Niedersächsischen Musiktage gehen „auf Schicht“ –

bei einem aufregenden Wandelkonzert im Stahlwerk Georgsmarienhütte

Ein Ort, an dem nachts gearbeitet wird, ist Heimat für ein spannendes Konzerterlebnis: das Stahlwerk Georgsmarienhütte. Das außergewöhnliche Konzert, konzipiert als Wandelkonzert, führt an verschiedene Orte der Anlage. Die Besucher erleben die E-Werkstatt, die Wende-Kühlbretthalle oder die Lokwerkstatt.
 
Begleitet werden sie auf diesem Parcours durch passend für den Ort ausgewählte Musik: Ensemble- und Orchesterwerke, die mit dem Themen Stahl, Fabrik und Arbeit direkt in Verbindung stehen.
 
So spielt das Osnabrücker Symphonieorchester unter der Leitung von Hermann Bäumer Werke von Mossolow und Honegger; das Junge Vokalensemble singt Arbeiterlieder von Hanns Eisler. Die Arbeiterhymne der Modernen Musik schlechthin „La fabbrica illuminata“ wird vom Experimentalstudio des SWR dargeboten; außerdem sind atemberaubende Improvisationen auf Stahlobjekten mit ElbtonalPercussion, dem Schlagzeugquartett, dem die Hamburger Morgenpost „Klangspiele mit großer Präzision“ bescheinigt, zu hören und zu sehen. Das Publikum wird Stummfilme zum Thema und Adolf von Menzels Gemälde „Das Eisenwalzwerk“ als riesige Projektion sehen können ...
 
Ein Parcours, der sich durch die Nachtschicht bewegen wird – bei laufendem Betrieb. Und wie bei einer echten Schicht, erwartet die Schichtarbeiter der Niedersächsischen Musiktage am Ende eine zünftige Werkermahlzeit.
 
Bei den diesjährigen Niedersächsischen Musiktagen wandeln Musiker und Komponisten vom 5. September bis 4. Oktober 2009 auf Nachtpfaden. Hochkarätige Künstler schicken den Festivalbesucher an außergewöhnlichen Schauplätzen auf faszinierende Entdeckungsreisen zwischen Traum und Realität. Die Nacht – sie hat ihren ganz eigenen Rhythmus, ihren ganz eigenen Klang und inspiriert Künstler schon seit Jahrhunderten. Für die Niedersächsische Sparkassenstiftung als Veranstalterin Grund genug, die Musiktage der Nacht zu widmen. Hochrangige Künstler wie Cantus Cölln, Ulrich Tukur, Rebekka Bakken, Maurice Steeger, Roger Willemsen, die Bratschistin Tatjana Masurenko, die NDR Bigband, der Knabenchor Hannover oder das Raschér Saxophone Quartet präsentieren in rund 70 Konzerten ihre zum Teil eigens für die Musiktage 2009 konzipierten Programme rund ums „nächtliche“ Thema – frei nach dem Motto: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was geschieht“.
 
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.
 
Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter 01805/627 837(0,14 €/min aus dem Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen).
 
Konzerttermin:

18.09.2009, 19.30 Uhr, Georgsmarienhütte, Stahlwerk,
Treffpunkt Parkplatz Werner-von-Siemens-Straße
 
Wichtiger Hinweis:

Trittsicheres Schuhwerk und warme Kleidung erforderlich!
 
Eintrittspreis:

20-30 Euro
 
Programm:

Exklusiv auf den Ort abgestimmter Programm-Parcours
 
Osnabrücker Symphonieorchester (Ltg. Hermann Bäumer)
ElbtonalPercussion
Junges Vokalensemble Hannover
Phonoklanggalerie
Experimentalstudio des SWR