Stimmen treffen auf Saxophone – auf hohem Niveau und auf spannende Weise
Das Calmus Ensemble Leipzig und das Raschèr Saxophone Quartet geben ein gemeinsames Konzert
An diesem Abend wird der Rattenfänger keine Chance haben: Die Hamelner und auch die Auswärtigen werden anderen Tönen wie magisch angezogen folgen. Denn das Calmus Ensemble Leipzig tritt gemeinsam mit dem US-amerikanischen Raschèr Saxophone Quartet in der Marktkirche St. Nikolai auf. Die jungen Sänger aus Leipzig, eine Dame und vier Herren, treffen auf eine weltberühmte Saxophon-Formation. Beide Ensembles musizieren im Wechsel und durchstreifen die Musikgeschichte von Brahms bis Billy Joel. Das Konzert, das gängige Musiksparten sprengt, hat den Titel „From Darkness into Light“ – und passt genau zum Thema der diesjährigen Niedersächsischen Musiktage: „Die Nacht“. Auch eine Uraufführung für diese außergewöhnliche Besetzung wird an diesem Abend aus der Taufe gehoben. Der amerikanische Komponist Matthew Rosenblum hat im Auftrag der Niedersächsischen Musiktage ein Werk für Vokalensemble und Saxophonquartett geschrieben.
Das Konzert findet im Rahmen der Konzertreihe „Chorstraße“ statt. Sie durchzieht Niedersachsen wie ein roter Faden und führt durch insgesamt sieben Orte in einer Gegend, in der die Dichte der Laienchöre so hoch wie kaum sonst in Deutschland ist. Weitere namhafte Vokalensembles und Chöre, sozusagen das „Who is who“ der deutschen Vokalszene, werden an weiteren Orten zu hören sein.
Das Calmus Ensemble Leipzig darf sich also in Hameln auf ein vokalbegeistertes Publikum freuen – und das Raschèr Saxophone Quartet ebenso auf ein rundum musikbegeistertes Publikum.
Bei den diesjährigen Niedersächsischen Musiktagen wandeln Musiker und Komponisten vom 5. September bis 4. Oktober 2009 auf Nachtpfaden. Hochkarätige Künstler schicken den Festivalbesucher an außergewöhnlichen Schauplätzen auf faszinierende Entdeckungsreisen zwischen Traum und Realität. Die Nacht – sie hat ihren ganz eigenen Rhythmus, ihren ganz eigenen Klang und inspiriert Künstler schon seit Jahrhunderten. Für die Niedersächsische Sparkassenstiftung als Veranstalterin Grund genug, die Musiktage der Nacht zu widmen. Hochrangige Künstler wie Cantus Cölln, Ulrich Tukur, Rebekka Bakken, Maurice Steeger, Roger Willemsen, die Bratschistin Tatjana Masurenko, die NDR Bigband, der Knabenchor Hannover oder das Raschér Saxophone Quartet präsentieren in rund 70 Konzerten ihre zum Teil eigens für die Musiktage 2009 konzipierten Programme rund ums „nächtliche“ Thema – frei nach dem Motto: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was geschieht“.
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.
Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter 01805/627 837 (0,14 €/min aus dem Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen).
Konzerttermin:
10.09.2009, 19.30Uhr, Hameln, Marktkirche St. Nikolai
Eintrittspreise:
15-20 Euro
Programm:
Vokal- und Saxophonmusik sowie Arrangements und eine Komposition für beide Ensembles gemeinsam vom Brahms bis Billy Joel und Matthew Rosenblum (UA)
Calmus Ensemble Leipzig
Anja Lipfert (Sopran)
Sebastian Krause (Countertenor)
Tobias Pöche (Tenor)
Ludwig Böhme (Bariton)
Joe Roesler (Bass)
Raschèr Saxophone Quartet
Christine Rall (Sopran-Saxophon)
Elliot Riley (Alt-Saxophon)
Bruce Weinberger (Tenor-Saxophon)
Kenneth Coon (Bariton-Saxophon)
Die Termine der Chorstraße auf einen Blick:
06.09.2009, 17.00 Uhr, Melle, St. Matthäus-Kirche
07.09.2009, 19.30 Uhr, Bersenbrück, Ev. Bonnus-Kirche
08.09.2009, 19.30 Uhr, Uchte, Ev.-luth. Kirche
09.09.2009, 20.00 Uhr, Rinteln, Kloster Möllenbeck
10.09.2009, 19.30 Uhr, Hameln, Marktkirche St.Nicolai
11.09.2009, 19.00 Uhr, Negenborn, Kloster Amelungsborn
12.09.2009, 17.00 Uhr, Northeim, St. Sixti-Kirche