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freiheit1. - 30. September 2012
 

26.05.2009

Carpe Noctem!

Die 23. Niedersächsischen Musiktage stehen im Zeichen der Nacht!

Bei den diesjährigen Niedersächsischen Musiktagen wandeln Musiker und Komponisten vom 5. September bis 4. Oktober 2009 auf Nachtpfaden. Hochkarätige Künstler schicken den Festivalbesucher an außergewöhnlichen Schauplätzen auf faszinierende Entdeckungsreisen zwischen Traum und Realität.
 
Die Nacht. Sie hat ihren ganz eigenen Rhythmus, ihren ganz eigenen Klang und inspiriert Künstler schon seit Jahrhunderten. In diese geheimnisvolle Welt tauchen die 23. Niedersächsischen Musiktage ein. Hochrangige Künstler wie Cantus Cölln, Ulrich Tukur, Rebekka Bakken, Maurice Steeger, Roger Willemsen, die Bratschistin Tatjana Masurenko, die NDR Bigband, der Knabenchor Hannover oder das Raschér Saxophone Quartet präsentieren in rund 70 Konzerten ihre zum Teil eigens für die Musiktage 2009 konzipierten Programme rund ums „nächtliche“ Thema – frei nach dem Motto: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, dass was geschieht“.
 
Auch in diesem Jahr erwarten den Festivalbesucher innovative Konzertformate: Die Reihe „Die Nacht im Liegen hören“ lädt beispielsweise zum entspannten Hörgenuss im Liegen ein. Wie Musik in einem Stahlwerk oder einer Tropfsteinhöhle klingt, zeigen die Konzertprojekte „Nachtschicht“ und „Unter Tage“. Einen Dialog zwischen Musik und Bildender Kunst erzeugt das Festival beim „Nachtwandeln“ – in der Kunsthalle Emden treffen Gitarrenklänge auf berühmte Nachtbilder. Die NDR Bigband nimmt den Besucher mit auf die „Jazzroad“ von Nord nach Süd zu einer musikalischen Reise, facettenreich wie die Nacht: mal melancholisch, mal mitreißend und treibend.
Mendelsohns „Sommernachtsträume“ interpretieren renommierte Künstler in den verschiedensten Bearbeitungen, beispielsweise in Form einer Konzertlesung von Rufus Beck und dem Klavierduo Walachowski. Das 2008 erstmals initiierte Education-Programm für Kinder und Jugendliche „Rote Ohren“ ist 2009 deutlich erweitert worden.
 
„Die diesjährigen Niedersächsischen Musiktage verstehen sich als eine Hommage an die kreative Kraft der Nacht: faszinierend, romantisch, unheimlich, erotisch. Die Nacht hat viele Gesichter, ihnen allen kann der Festivalbesucher auf den 23. Musiktagen begegnen, sei es als nächtlicher Flaneur durch alte Klosteranlagen im Kerzenschein, begleitet durch anmutige Harfenmusik, bei ungewöhnlichen Klangerfahrungen in Tropfsteinhöhlen oder auf den 'Brazilian Nights' der Konzertreihe 'Jazzroad'“, so Dr. Markus Fein, Intendant der Niedersächsischen Musiktage.
 
Den Auftakt des Festivals gestalten das Oldenburgische Staatsorchester mit Werken von Gershwin, Bernstein und Ives. Außerdem erwartet die Konzertbesucher lässig-loungige Jazzmusik – dies alles im wunderschönen Oldenburgischen Staatstheater.
 
Karten: www.musiktage.de und 01805/627 837 (0,14 €/min).
 
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.
 
Auch 2009 begleitet der NDR die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.