Epochen des Aufbruchs – Paris 1920 – Zwischen Salonmusik und Jazzbar
Sabine Meyer / Trio di Clarone, Michael Riessler (Klarinette), Pierre Charial (Drehorgel) präsentieren „Musique Mécanique“ aus der Seine-Metropole
Paris um 1920, das war eine rastlose Metropole, die Künstler und Intellektuelle magisch anzog. In dieser stets vibrierenden Atmosphäre entstand eine ebenso aufregende Musik. Die weltberühmte Klarinettistin Sabine Meyer führt mit dem Trio di Clarone, dem Jazzklarinettisten Michael Riessler und Pierre Charial an der Drehorgel Musik dieser Zeit auf, die die Impulse, Empfindungen und das Lebensgefühl der 20er Jahre erfasst.
Das Thema der 22. Niedersächsischen Musiktage vom 6. September – 5. Oktober 2008 lautet „Aufbruch“. Das ist seit jeher ein Inbegriff des Zukünftigen. Wer aufbricht, macht sich auf den Weg; Aufbruch ist der Motor für Veränderung – auch in der Musik.
Es hat in der Musikgeschichte viele spannende Momente des Aufbruchs gegeben, in denen die Komponisten die Impulse ihrer Zeit in Noten umsetzten oder gar ihrer Zeit voraus waren. Die Niedersächsischen Musiktage gehen mit der Konzertreihe „Epochen des Aufbruchs“ auf eine Zeitreise und machen den Aufbruch hörbar, wie er zum Beispiel im Paris der 20er Jahre klang.
Auch in diesem Jahr wird der NDR die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner begleiten. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter 01805/627 837 (0,14 €/min).
Konzerttermine:
24.09.2008, 20.00 Uhr, Northeim, St.Sixti-Kirche
25.09.2008, 19.30 Uhr, Achim, Aula des Cato Bontjes van Beek-Gymnasiums
26.09.2008, 19.00 Uhr, Hannover, Ballhof 1
Eintrittspreise:
20-25 Euro
Programm:
Michael Riessler: Introduction Mécanique / I Venti / Mots croisés / Conchita
Eric Satie: Jack in the Box
Francis Poulenc: Sonate für zwei Klarinetten
Klaus Doldinger: Iguasu für Orgel solo
Jean Francaix: Danses exotiques
Igor Strawinsky: Drei Stücke für Klarinette solo
Darius Milhaud: Scaramouche op. 165b