Vom Erzgebirge nach Buenos Aires – Wie der Tango zu seinem Instrument kam
Tangokonzert mit Carel Kraayenhof y su Sexteto Canyengue, Jürgen Karthe (Bandoneon)
„Entdeckungen“ bei den Niedersächsischen Musiktagen
Das „Klavier des kleinen Mannes“ ist das Bandoneon. Die deutschen Auswanderer nahmen ihre Musik mit in die neue Heimat Argentinien und vertrauten ihrem Instrument ihren Heimwehschmerz an – so wurde das Instrument wie kein anderes zum Inbegriff des Tangoklanges.
Der niederländische Bandoneonsolist Carel Kraayenhof ist zu Gast bei den Niedersächsischen Musiktagen mit seinem Sexteto Canyengue. In einem Mix aus Texten Peter Sodann wird die Geschichte des Bandoneons bildhaft vortragen – und Musik wird die Geschichte des Bandoneons erzählt. Traditionelle Volksweisen aus dem Erzgebirge erklingen ebenso wie Tangokompositionen von Carlos Gardel bis Astor Piazzolla.
Das Thema der 22. Niedersächsischen Musiktage vom 6. September – 5. Oktober 2008 lautet „Aufbruch“. Das ist seit jeher ein Inbegriff des Zukünftigen. Wer aufbricht, macht sich auf den Weg; Aufbruch ist der Motor für Veränderung – auch in der Musik.
Kuriositäten, Ausbrüche aus der Norm, unangepasste Klänge und außergewöhnliche Konzertformen – auch das sind Zeichen des Aufbruchs.
Ihnen widmen die Niedersächsischen Musiktage eine eigene Konzertreihe mit dem Titel „Entdeckungen“.
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.
Auch in diesem Jahr wird der NDR die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner begleiten. Durch Berichte in NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Niedersachsen 19.30 das Magazin finden die Musiktage überregionale Verbreitung.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter 01805/627 837 (0,14 €/min).
Konzerttermin:
09.09.2008, 20.00 Uhr, Lingen, Kulturforum St. Michael, Langschmidtsweg 66a
Eintrittspreise:
15-20 Euro