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freiheit1. - 30. September 2012
 

01.10.2006

20. Niedersächsische Musiktage feiern Abschluss in Herrenhausen

Tango Argentino zum großen Finale

Die 20. Niedersächsischen Musiktage feierten am Sonntag mit Juan José Mosalini et su Gran Orquesta de Tango ihren Abschluss in der ausverkauften Galerie in Herrenhausen. Das landesweite Festival ließ vier Wochen Musik rund um das diesjährige Festivalthema „Die Liebe“ mit Klängen des Tango Argentino stimmungsvoll ausklingen.
 
Besucherzahlen und Auslastung der 20. Niedersächsischen Musiktage waren in diesem Jahr höher als je zuvor: „Wir freuen uns, dass wir in unserem Jubiläumsjahr so viele Menschen für das Programm der Niedersächsischen Musiktage begeistern konnten: über 20 000 Besucher genossen die 70 Konzerte quer durch Niedersachsen. Das gibt uns Ansporn für die Musiktage 2007, die dann das Thema „Zwischen Himmel und Erde“ haben werden“, so Dr. Sabine Schormann, Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.
 
Im Rahmen des Abschlusskonzertes wurde nach zwölf Jahren Intendanz der Niedersächsischen Musiktage Michael Becker offiziell verabschiedet und sein langjähriges Engagement gewürdigt, mit dem er dem Festival zu seinem heutigen Profil und Ruf verholfen hat.  Becker wird nun Leiter der Düsseldorfer Symphoniker und der Düsseldorfer Tonhalle. Wer die Nachfolge für Becker bei den Niedersächsischen Musiktagen antreten wird, steht noch nicht fest.
 
Eröffnet hatten die Niedersächsischen Musiktage 2006 am 3. September mit dem barocken Welttheater „Die triumphirende Liebe“ in der Celler Stadtkirche. Ab dann war das landesweite Musikfest an 70 Orten mit internationalen Stars und interessanten Newcomern zu Gast und präsentierte Musik aus den unterschiedlichsten musikalischen Epochen und Genres.  Besucher erlebten die unterschiedlichsten Facetten der Liebe, die mal zärtlich, sinnlich oder freundschaftlich, mal abgeklärt, vergeblich oder sehnsuchtsvoll in der Musik ihren Ausdruck fanden: z.B. schmerzlich-schön bei Janáceks Streichquartett „Intime Briefe“ mit dem Philharmonia Quartett Berlin, prachtvoll-schwelgend bei Edita Gruberova und der NDR Radiophilharmonie mit Liebesarien des Belcanto in Hannover oder verrätselt-gebrochen im Mozart-Schubert-Jelinek-Programm von Hannelore Hoger und dem Kandinsky Streichtrio in Wilhelmshaven, Jesteburg und Gifhorn.
 
Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung der niedersächsischen Sparkassen.
 
Auch in diesem Jahr wurde das Festival durch den NDR als Medienpartner begleitet.