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freiheit1. - 30. September 2012
 

07.07.2005

19. Niedersächsische Musiktage zum Thema »Krieg und Frieden«
Vom 4. September bis zum 2. Oktober über 70 Konzerte in ganz Niedersachsen

Auch 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist es ein hochaktuelles Thema: Die 19. Niedersächsischen Musiktage widmen sich vier Wochen lang »Krieg und Frieden«. Vom 4. September bis zum 2. Oktober sind in über 70 Konzerten in ganz Niedersachsen unterschiedlichste Facetten der Kriegs- und Friedensmusik zu hören: Von Ulrich Tukur über das Glenn Miller Orchestra bis zu Matthias Goerne reicht die Liste der internationalen Stars. Doch nicht nur das musikalische Programm, auch die außergewöhnliche Auswahl der Spielstätten stellt einen lebendigen Bezug zu »Krieg und Frieden« dar. So finden Konzerte in der CD Kaserne in Celle, in der Zietenterrassen-Kaserne in Göttingen und im Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven statt.

Bereits seit 1986 sind die Niedersächsischen Musiktage fester Bestandteil des kulturellen Engagements der Niedersächsischen Sparkassenstiftung: » Anspruchsvolle kulturelle Angebote flächendeckend in ganz Niedersachsen zu ermöglichen, das ist seit ihrer Gründung vor 20 Jahren ein wichtiges Ziel der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Dieses Anliegen setzen die Niedersächsischen Musiktage seit 19 Jahren erfolgreich um. Sie stellen mit hochkarätigen Konzerten eine Bereicherung für die niedersächsische Kulturlandschaft dar.«, berichtet Thomas Mang, Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Der Dom zu Verden ist die erste Spielstätte des Festivals: Zum Eröffnungskonzert am 4. September erwartet die Besucher eines der weltweit spannendsten Sinfonieorchester. Concerto Köln spielt Ludwig van Beethovens »Eroica« und Paul Wranitzkys »Revolutions-Sinfonie«. »Concerto Köln ist eine Klasse für sich: Das Orchester spielt in allen Musikmetropolen der Welt, hat beneidenswerte Plattenverträge und das Außergewöhnliche: Über vierzig Musiker spielen auf Weltniveau - ohne Dirigent...«, schwärmt Intendant Michael Becker, der mit den Künstlern das spektakuläre Programm ausgearbeitet hat.

Im Abschlusskonzert am 2. Oktober in der Galerie Herrenhausen in Hannover werden Ulrich Tukur und Die Rhythmus Boys sich in ihrem Programm »Ganz leise kommt die Nacht« mit den Schlagern zwischen den Kriegen beschäftigen.

Sei es in Epen oder in heroischen Gedichten - auch die Literatur setzt sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinander. Die VGH-Stiftung veranstaltet daher parallel zu den Musiktagen an verschiedenen Orten in ganz Niedersachsen ein kompaktes Literaturprogramm zum Thema »Krieg und Frieden«.

Karten und weitere Informationen unter www.musiktage.de und unter der Hotline 0511/3603-333, sowie ab August zum Literaturprogramm unter vgh.stiftung.de

Auch in diesem Jahr wird der NDR als Medienpartner der Niedersächsischen Musiktage über das Festival in den Programmen NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten.