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freiheit1. - 30. September 2012
 

25.05.2004

Bajanissimo! - Die Woronescher Solisten kommen nach Niedersachsen

„Heimat?!“ ist das Thema der 18. Niedersächsischen Musiktage. Ein vielschichtiger Begriff, der heute wieder zunehmend Relevanz erhält. Internationale Solisten und Ensembles vom Tschechischen National-Sinfonieorchester bis zu Viktor Lazlo präsentieren in über 70 Konzerten ihre Heimat-Sicht. Von Smetanas „Moldau“ bis zum Türk-Rock reicht die Bandbreite des größten Festivals für Niedersachsen. Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung der niedersächsischen Sparkassen.

Standing ovations sind programmiert. Die Woronescher Solisten konterkarieren alle Vorurteile gegen heimattümelnde Musik mit Bajan (dem russischen Akkordeon) und Balalaika. Die vier Musiker sind eines der aufregendsten und vielseitigsten jungen Ensembles in Europa. Der doppelte erste Preis beim Akkordeon-Wettbewerb im italienischen Castelfidardo (Piazzolla-Spezialpreis inklusive) unterstreicht die Reife der jungen Musiker.

Die Woronescher, die inzwischen für die großen Musikfestivals verpflichtet werden, spielen ein Programm, das sehr ausgewogen zwischen bester russischer Unterhaltung und internationalen Kompositionen pendelt: Neben Liedern aus ihrer russischen Heimat sind auch Werke von Astor Piazzolla, Richard Galliano und eigene Kompositionen mit dabei.

Die Niedersächsischen Musiktage bieten Gelegenheit zur Begegnung mit den jungen Russen.

Karten und Informationen: www.musiktage.de und Hotline 0511/360 33 33.

Auch in diesem Jahr wird der NDR als Medienpartner über die Niedersächsischen Musiktage in den Programmen NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten.

Konzerttermine:

Freitag, 24.09.2004, 20.00 Uhr, Forum, Peine
Montag, 27.09.2004, 20.00 Uhr, Auburg, Wagenfeld

Programm:

Sergej Rachmaninoff: Italienische Polka
Viktor Semjonov: Fantasie "Kalina Krasnaja"
Wjatscheslav Tschernikov: Woronescher Cowboy
Alexander Letunov: Polka-Scherzo
Viktor Gridin Rassipucha: Fantasie über russische Volksmelodien
Georgij Schendyrev: Fantasie über das Thema "Meckie Messer" aus der "Dreigroschenoper" von Brecht/Weill
Frank Marocco: Take ten
Astor Piazzolla: Oblivion / "Libertango"
Woronescher Solisten: Fantasie "Unter den Dächern von Paris"
u. a.