25.05.2004
Blasmusi und eleganter Jazz - Die Unterbiberger Hofmusik und der Jazztrompeter Andrew McNaughton: Eine geniale Mischung bei den Niedersächsischen Musiktagen
„Heimat?!“ ist das Thema der 18. Niedersächsischen Musiktage. Ein vielschichtiger Begriff, der heute wieder zunehmend Relevanz erhält. Internationale Solisten und Ensembles vom Tschechischen National-Sinfonieorchester bis zu Viktor Lazlo präsentieren in über 70 Konzerten ihre Heimat-Sicht. Von Smetanas „Moldau“ bis zum Türk-Rock reicht die Bandbreite des größten Festivals für Niedersachsen. Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung der niedersächsischen Sparkassen.
Wenn Krachledernes auf eleganten Jazz trifft, entsteht eine Musik, die selbst bei erklärten Weltbürgern Heimatgefühle weckt. Dann jedenfalls, wenn die Unterbiberger Hofmusik dabei ist.
Die Unterbiberger sind eine zünftige Blasmusi, denkt man. Ein Familienbetrieb mit viel Blech. Aber die Unterbiberger haben eine Tauschbörse für Musiken aus aller Welt aufgemacht: Besonders beeindruckend ist die Begegnung mit dem australischen Jazz-Professor Andrew MacNaughton, der die angeblich so schwerfälligen Weisen aus Bayern auf Trab bringt. Die Unterbiberger präsentieren sich dabei als maskierte Samba-Band mit großem Hang zu Weißwurscht und Sauerkraut. Ein Leckerbissen für alle Jazzfreunde, Volksmusikfreunde und alle Freunde guter Musik...
Karten und Informationen: www.musiktage.de und Hotline 0511/360 33 33.
Auch in diesem Jahr wird der NDR als Medienpartner über die Niedersächsischen Musiktage in den Programmen NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten.
Konzerttermine:
Freitag, 10.09.2004, 20.00 Uhr, Untergut, Alter Schafstall, Im Eickhof, Gehrden-Lenthe
Samstag, 11.09.2004, 18.00 Uhr, Ausstellungszentrum Fagus-Werk, Alfeld (Leine)
Sonntag, 12.09.2004, 11.00 Uhr, Festsaal des Hotels Sauerbrey, Osterode