25.05.2004
Zwischen Ohnesorg und Schmuddelkindern - Franz Josef Degenhardt - Der große Liedermacher bei den Niedersächsischen Musiktagen
„Heimat?!“ ist das Thema der 18. Niedersächsischen Musiktage. Ein vielschichtiger Begriff, der heute wieder zunehmend Relevanz erhält. Internationale Solisten und Ensembles vom Tschechischen National-Sinfonieorchester bis zu Viktor Lazlo präsentieren in über 70 Konzerten ihre Heimat-Sicht. Von Smetanas „Moldau“ bis zum Türk-Rock reicht die Bandbreite des größten Festivals für Niedersachsen. Die Niedersächsischen Musiktage werden veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung der niedersächsischen Sparkassen.
Sie sind politisch und poetisch zugleich: Deutschlands Liedermacher heißen Biermann, Wecker, Wader und natürlich: Degenhardt. Sie alle besingen die etwas andere Heimat. Franz Josef Degenhardt - einer der Bedeutendsten unter ihnen – ist auf dem Festival zu Gast.
Zwischen „Benno Ohnesorg“ und den „Schmuddelkindern“ wurde der Westfale Franz Josef Degenhardt berühmt: Der promovierte Jurist verteidigte 1968 Angehörige der Außerparlamentarischen Opposition. Er ist der konsequent Politische unter Deutschlands Liedermachern. Und der Schriftsteller: Seit seinem Erstling – einem Liederbuch mit Illustrationen von Horst Janssen – sind in über 30 Jahren 14 Bücher und Liederbücher erschienen. Darunter „Brandstellen“, „Der Liedermacher“ und „Der Mann aus Fallersleben“.
Karten und Informationen: www.musiktage.de und Hotline 0511/360 33 33.
Auch in diesem Jahr wird der NDR als Medienpartner über die Niedersächsischen Musiktage in den Programmen NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten.
Konzerttermine:
Freitag, 17.09.2004, 20.00 Uhr, Weserrenaissance Schloss, Bevern
Samstag, 18.09.2004, 20.00 Uhr, Liethhalle, Obernkirchen