26.06.2003
Klassiker und Vollblutjazzer - Der Pianist Steven Osborne auf den Musiktagen
Die Niedersächsischen Musiktage sind das größte Musikfestival des Landes. Auf Einladung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung präsentieren sich in 76 Konzerten vier Wochen lang internationale Musiker. Stars wie Yaara Tal und Andreas Groethuysen, Matthias Eisenberg, John Axelrod und Intermezzo bieten ein Ausnahmeprogramm zum diesjährigen Festivalthema: "Kinder!".
Der Brite Steven Osborne bietet einen besonderen Klavierabend. "Kinderszenen - Children's Songs". Robert Schumann und Chick Corea - ein Klassiker und ein Jazzmusiker standen Pate für das Programm. Der britische Ausnahmepianist ist bei Gershwin ebenso zu Hause wie bei Beethoven. Er spielt mit Musikern wie Alban Gerhardt und Christian Tetzlaff zusammen, hat große klassische Wettbewerbe gewonnen, und er liebt den Jazz.
Auf den Niedersächsischen Musiktagen entführt Osborne sein Publikum in die Kinderwelten unterschiedlichster Komponisten: Robert Schumann, der Romantiker; Corea, der Jazzer, Bartók, der Volksmusiker und Messiaen, der Mystiker, stehen auf dem Programm, und im Mittelpunkt stehen immer wieder "Kinder!". Schumanns Kinderszenen, allen voran die "Träumerei", sind eine romantische Erinnerung an die Kinderzeit, Corea hat Musik zum Hören für Kinder komponiert, Bartók zum Spielen. Und Olivier Messiaen, der tiefreligiöse Franzose, hat mit "Vingt regards" einen einzigartigen Klavierzyklus zu Ehren des Jesuskindes geschrieben. Erneut ein hochwertiges Konzert auf den Niedersächsischen Musiktagen.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter der Hotline 0511/3603-333.
Auch in diesem Jahr wird der NDR als Medienpartner der Niedersächsischen Musiktage über das Festival in den Programmen NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten. Weiterhin kann die bewährte Arbeit mit dem Landesverband niedersächsischer Musikschulen fortgeführt werden.
Konzerttermine:
19. September, 20.00 Uhr, Salzgitter-Lebenstedt, Kulturscheune
21. September, 17.00 Uhr, Jork, Museum Altes Land