26.06.2003
Kinderkomponisten stellen sich vor - L'ART POUR L'ART und Sinfonetta Dresden bei den Niedersächsischen Musiktagen
Die Niedersächsischen Musiktage sind das größte Musikfestival des Landes. Auf Einladung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung präsentieren sich in 76 Konzerten vier Wochen lang internationale Musiker. Stars wie Yaara Tal und Andreas Groethuysen, Matthias Eisenberg, John Axelrod und Intermezzo bieten ein Ausnahmeprogramm zum diesjährigen Festivalthema: "Kinder!".
Das "Finale in Herrenhausen" ist der traditionelle Abschluss der Niedersächsischen Musiktage. Hier werden noch einmal besondere Produktionen zum Festivalthema präsentiert. Drei ganz unterschiedliche Perspektiven werden auf "Kinder!" angelegt. Den Anfang machen Musikclown Toby Rix und das Willem Breuker Kollektief. Ihnen folgen mit "L'ART POUR L'ART" und der Sinfonietta Dresden zwei Spezial-Ensembles für Neue Musik. Aber nicht Nono, Pintscher oder Rihm stehen auf dem Programm, sondern Musik von Kindern.
Die eine ist schon volljährig, die andere steckt noch in den Kinderschuhen: Im vergangenen Jahr feierte die Kinderkomponistenklasse Halle/Dresden ihren 25. Geburtstag und kann schon namhafte Absolventen vorweisen (zu ihnen zählt Annette Schlüntz). Die Kollegen aus Winsen/Luhe werden dieses Jahr fünf. Kinder an die Geheimnisse der Musik heranzuführen ist das Ziel der Lehrer in Halle/Dresden und Winsen. Die Musikschule in Sachsen und Sachsen-Anhalt bietet Komponieren als Unterrichtsfach an, in Winsen werden Kinder von den Mitgliedern des Ensembles L'ART POUR L'ART unterrichtet. Ergebnisse der Arbeit aus Nord und Ost werden in Herrenhausen vorgestellt.
Karten und Informationen unter www.musiktage.de und unter der Hotline 0511/3603-333.
Auch in diesem Jahr wird der NDR als Medienpartner der Niedersächsischen Musiktage über das Festival in den Programmen NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten. Weiterhin kann die bewährte Arbeit mit dem Landesverband niedersächsischer Musikschulen fortgeführt werden.
Konzerttermin:
4. Oktober, 18.00 Uhr, Hannover, Galerie Herrenhausen