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freiheit1. - 30. September 2012
 

Zwischen Bach und Grappelli: Ein Festival-Abend mit dem Ausnahmegeiger Benjamin Schmid

Die Niedersächsischen Musiktage sind das größte Musikfestival des Landes. Als Veranstalter der 70 Konzerte vom 1. bis 29. September präsentieren die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkassen des Landes internationale Musiker von höchstem Rang. In den Konzertsälen, Kirchen, Theatern, Scheunen und Schlössern Niedersachsens treten Stars wie Dominique Horwitz und Gilles Apap oder der Jazz-Kultpianist Uri Caine auf. Besonderheit des Festivals ist das jährliche Thema: »Vorbilder und Nachklänge« stehen 2002 im Mittelpunkt. Auch bei den Soloabenden des Österreichers Benjamin Schmid in Varrel und Oldendorf.

Er ist Gastprofessor am Salzburger Mozarteum, er gewann den renommierten Londoner Carl-Flesch-Wettbewerb, er tritt als Solist in den wichtigen Konzerthäusern der Welt auf, und er liebt den Jazz: Benjamin Schmid (34) ist einer der vielseitigsten Geiger seiner Generation. Seine Platteneinspielungen mit Musik von Bach, Bruch oder Ysaÿe werden von der Kritik hoch gelobt, seine Auftritte mit Schuberts Fantasien sind erstklassig, gleichzeitig ist Schmid mit Jazzgrößen wie Stephane Grappelli zu hören.

Sein Programm bei den Niedersächsischen Musiktagen ist vor diesem Hintergrund klassisch. Und dabei doch so außergewöhnlich, dass es das Publikum mitreißt. Ganz im Thema »Vorbilder und Nachklänge« stellt der junge Österreicher den berühmten Solokompositionen von Johann Sebastian Bach die Antwort des frühen 20. Jahrhunderts gegenüber: Eugene Ysaÿe, einer der größten Geiger seiner Zeit, schrieb Violinsonaten, die sich zum Teil wörtlich auf den Barockmeister beziehen. Mit schlafwandlerischer Sicherheit überbrückt Benjamin Schmid Jahrhunderte und lässt sein Publikum eintauchen in zwei musikalisch völlig verschiedene Welten.

Mehr Informationen gibt es unter www.musiktage.de, bei der Musiktage- Hotline 0511/360 3333 oder bei Ihrer Sparkasse.

Konzerttermine:
19. September, 20 Uhr, Varrel, Kultur im Künstlerhaus
20. September, 20 Uhr, Oldendorf, Kirche