Amerikaner auf der Stuhlkante: Das Alexander String Quartet bei den 16. Niedersächsischen Musiktagen
Die Niedersächsischen Musiktage sind das größte Musikfestival des Landes. Als Veranstalter der 70 Konzerte vom 1. bis 29. September präsentieren die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkassen des Landes internationale Musiker von höchstem Rang. In den Konzertsälen, Kirchen, Theatern, Scheunen und Schlössern Niedersachsens treten Stars wie Dominique Horwitz und Gilles Apap oder der Jazz-Kultpianist Uri Caine auf. Besonderheit des Festivals ist das jährliche Thema: »Vorbilder und Nachklänge« stehen 2002 im Mittelpunkt. In Winsen/Aller, Hagen und Osterholz-Scharmbeck tritt das international berühmte Alexander String Quartet auf.
Das Alexander String Quartet zählt zu den »Top Ten«-Streichquartetten der USA – und das bereits seit 1985: Damals gewann es als erstes amerikanisches Ensemble den »International String Quartet Competition« von London. Zakarias Grafilo, Frederick Lifsitz, Paul Yarbrough und Sandy Wilson sind Dauergäste in den großen Konzertsälen der Welt. Ob im Lincoln Center New York oder in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw oder der Jordan Hall in Boston: Die Auftritte der »Alexanders« werden bejubelt. Das liegt zum einen an der hohen Virtuosität, mit der die vier Musiker – inzwischen allesamt Professoren an der San Francisco State University – ihre Instrumente beherrschen. Zum anderen spielt das Alexander String Quartet mit einer unverbrauchten Frische und Intensität, die zwei Stunden Musik auf der Stuhlkante versprechen – für Künstler und Publikum.
Für die Niedersächsischen Musiktage stehen auf dem Programm der vier Ausnahmemusiker drei Kompositionen: Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett G-Dur, KV 387, eine »Neue Komposition« der Amerikanerin Augusta Read Thomas und Ludwig van Beethovens Quartett op. 130. Alle drei greifen auf ein barockes Vorbild zurück, dessen Faszination kein Komponist sich entziehen konnte. Die Fuge, das vertrackteste und kunstvollste musikalische Gebilde, haben die Musiker in ihre Stücke eingebaut. Beethovens Quartett wurde durch seine »Große Fuge« zu einem der sagenhaften Werke der Musikgeschichte.
Mehr Informationen gibt es unter www.musiktage.de, bei der Musiktage- Hotline 0511/360 3333 oder bei Ihrer Sparkasse.
Konzerttermine:
25. September, 20 Uhr, Winsen/Aller, Dat groode Hus
26. September, 20 Uhr, Hagen, Alte Kirche Hagen
27. September, 20 Uhr, Osterholz-Scharmbeck, Klosterkirche St. Marien