Die vier kunstreichen Brüder – Ein Märchen
Es waren einmal ein Mann, der hatte ein Frau, und die hatten vier Söhne. Und ein jeder von Ihnen wurde Musiker. Der erste, der Siegfried, wurde Geiger, der zweite, der Gustav, wurde Cellist, der dritte, erhielt den Namen Paul und ein Klavier, und wie es sich gehört, hießen sie den Jüngsten Benjamin und gaben ihm eine Bratsche. Die Zeit ging ins Land und die vier Brüder wurden junge Männer.
Klingt wie ein Märchen, nicht war? Aber diese vier kunstreichen Brüder gibt es wirklich, was man schon daran erkennt, dass sie einen Nachnamen haben: Siegfried, Gustav, Paul und Benjamin Rivinius kommen aus dem Saarland und sind jeder für sich namhafte Solisten, Kammervirtuosen und Orchestermusiker. Und obwohl es kein Märchen ist, spielen die vier noch heute mit großem Spaß zusammen. Alle machen Karriere – Siegfried ist Konzertmeister der Deutschen Oper am Rhein, Gustav hat den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewonnen, Paul ist einer der begehrtesten Kammermusiker des Landes, und Benjamin ist Solobratscher der Camerata Academica Salzburg – und doch kommen sie immer wieder zusammen, um als Rivinius-KlavierQUARTETT das Märchen von den vier kunstreichen Brüdern wahr werden zu lassen.
Das RiviniusQUARTETT ist auf den Niedersächsischen Musiktagen zu erleben. Die vier Brüder spielen Musik zum Festival-Thema »MärchenErzählungen«.
Am Ende des Märchens verzichten alle vier Brüder auf die Jungfrau und bekommen von ihrem Vater ein jeder ein halbes Königreich ...