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freiheit1. - 30. September 2012
 

Märchenhaftes Ende der 15. Niedersächsischen Musiktage

Mit der »Neuen Musik in Herrenhausen« klangen die 15. Niedersächsischen Musiktage nach vier Wochen märchenhaft aus.

Zwei Kinderkonzerte, eine Begegnung von Barock und Neuer Musik und die Uraufführung der Woody Allen-Oper »Death knocks« von Christian Jost waren die letzten Höhepunkte des von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und den Sparkassen Niedersachsens veranstalteten Festivals.

Von den ursprünglich angesetzten 72 Konzerten dieses Jahres fanden nur 65 statt. Für drei Tage schwieg das Festival nach den Attentaten von New York und Washington. Mit zum Teil geänderten Programmen ging es ab dem 15. September weiter. »Sie können sich vorstellen, was unsere amerikanischen Künstler empfunden haben, wenn schon wir gelähmt waren von diesen Ereignissen.«, sagt Intendant Michael Becker. Es werde dann zur Nebensache, dass das Festival erstmals in den Kreis der Internationalen Musikfestspiele aufgenommen wurde, und dass die Auftritte von Stars wie von Newcomern in den Medien und im Publikum begeisterte Aufnahme fanden.

Die Musiktage boten auch in diesem Jahr Konzerte, wie sie sonst nicht zu hören sind. Die meisten Künstler haben spezielle Programme zum Thema des Festivals erarbeitet und sich damit weit vom üblichen Tourneebetrieb entfernt: »MärchenErzählungen« verbanden in diesem Jahr Künstlergrößen wie Tefla & Jaleel, Emma Kirkby, Stella Doufexis, Wilhelm Wieben und Alfred Brendel .

»Kultur von hoher Qualität und hohem Anspruch auch an kleinste Orte Niedersachsens, und so Kulturförderung in die Fläche zu bringen, das ist das Ziel der Stiftung und damit auch der Niedersächsischen Musiktage«, erklärt Sabine Schormann, Geschäftsführerin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Und das soll so bleiben: Die 16. Niedersächsischen Musiktage beginnen am 1. September 2002. Das Thema »Vorbilder – Nachklänge« wird wieder ungewöhnliche Musikerlebnisse bieten. Die Eröffnung in der Stiftskirche in Bassum werden Concerto Köln und der RIAS-Kammerchor und vier Gesangssolisten unter der Leitung von Marcus Creed gestalten. Auf dem Programm steht der Messias von Georg Friedrich Händel in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart.

Mehr Informationen gibt es unter www.musiktage.de, bei der Musiktage-Hotline 0511/360 3333 oder bei Ihrer Sparkasse.

Die Niedersächsischen Musiktage sind ein Festival der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der niedersächsischen Sparkassen.