Achtung: Sie nutzen eine ältere Version des Internet Explorers, welche von dieser Internetseite nicht mehr unterstützt wird. Für eine korrekte Seitendarstellung empfehlen wir Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren.

freiheit1. - 30. September 2012
 

und das Beste von Morgen...
Sieben lebende Komponisten – live in Herrenhausen

Mit der »Neuen Musik in Herrenhausen« gehen die 15. Niedersächsischen Musiktage nach gutem Brauch in der Orangerie Herrenhausen zu Ende. Das Festival, das in den vergangenen vier Wochen mit 72 Konzerten an 65 Orten zum Thema »MärchenErzählungen« stattfand, wird veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen Niedersachsens.

Die »Neue Musik in Herrenhausen« wird großzügig von der Stadtsparkasse Hannover unterstützt, ohne diese Unterstützung wäre die »Neue Musik« in dieser Form nicht möglich.

Uraufführungen stehen im Mittelpunkt der »Neuen Musik in Herrenhausen«. Sie folgen dem Festivalthema dieses Jahres:
»MärchenErzählungen«. Und der besondere Leckerbissen: Alle Komponisten, deren Werke uraufgeführt werden, sind anwesend: Christian Jost, Alexandros Droseltis, Nils Günther, Tom Rojo Poller, Ulrich Pollman, Asmus Trautsch und Erwin Koch-Raphael.

Begegnungen: Straw inskys »Geschichte vom Soldaten« und Christian Josts » Death knocks«
Das Wochenende der Neuen Musik in der Orangerie beginnt am Samstag, 29. September, 20 Uhr mit Igor Strawinskys »Geschichte vom Soldaten« (nach einem Schweizer Märchen) und der Uraufführung von Christian Josts »Death knocks«. Diese Kammeroper wird das erste klassische musikalische Bühnenwerk, zu dem Woody Allen das Libretto beigesteuert hat. Die Besetzung ist hochkarätig: Lutz Lansemann, Stella Doufexis und Sebastian Noack werden vom Linos Ensemble begleitet.

Für Kinder: Alice im Wunderland
Am Sonntagnachmittag, 30. September um 15 und 16 Uhr, werden Kinder im Grundschulalter mit fünf Uraufführungen zu »Alice im Wunderland« versorgt. Die Kompositionsklasse Walter Zimmermann (Berlin) hat im Auftrag der Niedersächsischen Sparkassenstiftung fünf Klaviertrios zu einzelnen Passagen der Erzählung geschrieben. Die zwei halbstündigen Konzerte für Kinder sollen keine musikalische Schnupperveranstaltung werden: »Kinder haben keine Scheu vor neuer Musik. Sie werden oft erst von ihr wegsozialisiert«, sagt Michael Becker, der mit dem Festival auch das Herrenhäuser Programm verantwortet. Mit dem Zürcher Klaviertrio hat sich eines der international erfolgreichsten jungen Kam-mermusikensembles der Kinderkonzerte angenommen.

Zum Abschluss: Neo/Barock
Am Sonntag, 30. September, 19 Uhr, erklingen unter dem Titel »Neo/Barock« neue und alte Musiken zum Thema »MärchenErzählungen«. Fancies, Masques und ihre neuzeitlichen Geschwister werden gespielt von The Hanover Fancy und dem Ensemble Musica Viva Hannover unter Martin Brauß. Der Weltklassegeiger Thomas Zehetmair musste die Uraufführung von Erwin Koch-Raphaels Violinkonzert wegen einer schweren Grippe absagen. Anstelle dieser Uraufführung wird die Composition No. 53 von Koch-Raphael gegeben. Die Aufführung des Vivaldi-Konzerts »La Tempesta di Mare« übernimmt der britische Spitzengeiger Pavlo Beznosiuk.

Ein Ausblick:
Die 16. Niedersächsischen Musiktage beginnen am 1. September 2002. Das Thema lautet »Vorbilder – Nachklänge.« Die Eröffnung in der Stiftskirche in Bassum gestalten: Concerto Köln und der RIAS-Kammerchor unter der Leitung von Marcus Creed. Auf dem Programm steht der Messias von Georg Friedrich Händel in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart.